FCA-Immobilien

Deutsche-Bank-Fonds kauft Büro der britischen Finanzaufsicht

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Die Asset-Management-Sparte der Deutschen Bank erwirbt eine als Sitz der britischen Financial Conduct Authority vorgesehene Immobilie im Osten Londons für rund 500 Millionen Euro.

Die Sparte erwirbt das geplante 19 Stockwerke hohe Gebäude im Bezirk Stratford für den offenen Immobilienfonds Grundbesitz Europa, wie die Bank sowie die Verkäufer Lend Lease Group und London and Continental Railways am Dienstag mitteilten.

Die FCA, die für die Aufsicht über die britischen Finanzmärkte zuständig ist, soll im Jahr 2018 in das Gebäude einziehen.



Immer mehr Unternehmen ziehen aus Zentrallondon aus, nachdem die Mieten dort aufgrund des geringen Flächenangebots in die Höhe geschossen sind. Die durchschnittliche Miete in Stratford liege bei 30-40 Pfund je Quadratfuß verglichen mit 65-70 Pfund im Zentrum Londons, schätzt Mat Oakley, Leiter Analyse Gewerbeimmobilien Europa bei Savills in London.

Erst vergangene Woche erwarb eine Sparte von Legal & General Group das Gebäude der Londoner Verkehrsorganisation Transport for London, das neben dem Queen Elizabeth Olympic Park erbaut wird. Die Käufer zahlten an Lend Lease und LCR 346 Millionen Pfund.

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