Feri-Studie Institutionelle Investoren setzen auf Unternehmensanleihen
In den Portfolios institutioneller Investoren finden sich immer noch vergleichsweise wenig Aktien. Ihre Aktienquote liegt seit 2009 stabil bei etwa 6 Prozent.
So legen Institutionelle ihre Mittel an
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* "Renten"= Namensschuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen, Hypotheken, Pfandbriefe
Grafik: FERI EuroRating Services AGDer niedrige Aktienanteil beruht erheblich auf Anlagerestriktionen, denen Institutionelle unterworfen sind, stellt Christian Michel, Direktor und Fondsexperte bei Feri, fest. Die Umfrageteilnehmer seien Aktieninvestments gegenüber zwar grundsätzlich aufgeschlossen. Strenge Anlagebestimmungen beschnitten jedoch die Handlungsmöglichkeiten. Das Gros ihres Vermögens, nämlich rund 80 Prozent, legen Versicherungen und Co. weiterhin in Anleihen an. Auch deren Portfolio-Anteil hat sich gegenüber 2009 kaum gewandelt.
Trotzdem hat die Studie gravierende Veränderungen aufgedeckt, und zwar innerhalb der Anleiheninvestments von Institutionellen: So gewinnt der Anteil an Unternehmensanleihen Jahr für Jahr hinzu, während Schuldscheine, Namenspapiere und Pfandbriefe immer weniger gefragt sind. In diesem Bereich wollen sich Intitutionelle auch mehr Risiko ins Portfolio holen – und damit die Chance auf eine höhere Rendite: In den nächsten drei Jahren, hat die Feri-Umfrage ermittelt, planen viele Institutionelle verstärkt in höher verzinste Anleihen aus dem High-Yield-Segment zu investieren.
Allokation der verzinslichen Wertpapiere seit 2011
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* "Renten"= Namensschuldverschreibungen, Schuldscheindarlehen, Hypotheken, Pfandbriefe
Grafik: FERI EuroRating Services AGETFs immer beliebter, Immobilien schwer zu finden
Eine andere Assetklasse hat in den Portfolios institutioneller Investoren ebenfalls in den letzten Jahren kaum zugelegt: Immobilienanlagen machen nur rund 6,4 Prozent aus. Ihr niedriger Anteil sei vor allem den eingeschränkt verfügbaren Investitionsobjekten geschuldet, bemerkt Feri-Direktor Michel. Dagegen hat die Studie eine deutliche Hinwendung zu ETFs ausgemacht: Waren es 2007 erst 27 Prozent, so nutzten 2015 bereits 62 Prozent der institutionellen Anleger Passivlösungen.
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