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Feri: Zertifikate-Emittenten pessimistisch

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Die 23 von der Rating-Agentur Feri befragten Zertifikate-Emittenten rechnen 2009 mit sinkenden Absatzzahlen, dem Ausstieg einiger Produktanbieter und kleiner werdenden Produktpaletten. Mehr als 52 Prozent der Befragten schätzen, dass der Absatz im Zertifikatebereich im Jahr 2009 im Vergleich zum vergangenen Jahr zurückgehen wird. Davon gehen 13 Prozent sogar von einem starken Rückgang aus. Mit stagnierenden Absatzzahlen rechnen 26 Prozent der Befragten. Die Mehrheit der Experten meint zudem, dass die Produktvielfalt zurückgehen (52 Prozent) beziehungsweise stagnieren wird (knapp 35 Prozent). 74 Prozent der Umfrageteilnehmer sind davon überzeugt, dass sich die Laufzeiten verkürzen werden. Außerdem erwarten fast alle Profis (96 Prozent), dass die Komplexität der Produkte in Zukunft stark abnehmen wird. Immerhin mehr als die Hälfte (57 Prozent) rechnen mit einer Verringerung der Anzahl an Basiswerten. Die besten Absatzchancen bescheinigen die Experten Garantiezertifikaten. Auch bei Discountzertifikaten und Aktienanleihen sieht die Mehrheit der Befragten immerhin ein gutes Absatzpotenzial. Eher durchschnittlich bis schwach dürften sich die Nachfrage nach dagegen Index- und Bonuszertifikate entwickeln (siehe Grafik). Nach Einschätzung der befragten Zertifikate-Emittenten haben Anleger das größte Interesse an Zertifikaten auf Aktienindizes, gefolgt von den Basiswerten Gold und Öl sowie deutsche Aktien. Durchschnittliches bis wenig Interesse wird für Zertifikate auf internationale Aktien vorhergesagt.

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