Fidelity EMEA Fund: Emerging Markets 2.0 auch für die Altersvorsorge

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Versicherer mögen den Fidelity European Growth. Nach Untersuchungen von Finanzresearch ist der europäische Aktienfonds zum vierten Mal in Folge der meistgewählte Fonds in deutschen Fondspolicen.

Auch eine aktuelle Feri-Studie weist den Klassiker als Nummer eins bei fondsgebundenen Lebensversicherungen aus. „54 Versicherungsgesellschaften haben den Fonds in ihren Policen oder als Direktanlage“, sagt Nils Hemmer.

Für den Leiter für den Vertrieb an Versicherungsgesellschaften ist diese Beliebtheit eine Bestätigung für die langfristig erfolgreiche Investmentphilosophie von Fidelity. Hemmer: „Um neue Kundenpotenziale zu erschließen, sollte aber auch auf die Emerging Markets, auf die Märkte von Morgen, geblickt werden. Es ist höchste Zeit für einen Perspektivwechsel.“

Vorsorgen mit Rendite-Motor

Schließlich treiben die aufstrebenden Nationen die Weltwirtschaft voran – allen voran die Giganten China und Indien. In den beiden Staaten lebt rund ein Drittel der Weltbevölkerung – mit einer wachsenden Mittelschicht, die nach Konsum lechzt. China hat im vergangenen Jahr den Sprung auf Platz zwei der größten Volkswirtschaften knapp verpasst. 

Während die Industriestaaten mit Rezession kämpften, wuchs die chinesische Wirtschaft – trotz Einbruchs – 2009 um 8,7 Prozent. Anleger sollten die Chancen, die die neuen Mächte bieten, nicht ignorieren und sich schon heute auf die künftige Weltordnung einstellen – im Depot, aber auch bei der Fondspolice. 

Gerade für die Altersvorsorge sind renditestarke Produkte wichtig

Gerade für die Altersvorsorge sind renditestarke Produkte wichtig. „Schon ein Renditeunterschied von einem Prozent pro Jahr über eine Laufzeit von 25 Jahren kann einen Versorgungsunterschied von nahezu 20 Prozent ausmachen“, sagt Hemmer. „Deshalb spielt die Auswahl eines leistungsstarken Motors in der Altersvorsorge eine besondere Rolle.“

Fidelity ist bereits bei 21 Versicherern mit einer breiten Auswahl an Emerging-Markets-Fonds vertreten. Neben Asien-Fonds mit unterschiedlichen Anlage- und Strategieschwerpunkten ist auch der Fidelity EMEA Fund darunter.

Märkte von übermorgen

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Das Interessante an dem Fonds: Manager Nick Price investiert nicht nur in Märkte von morgen, sondern auch in die von übermorgen. 

Die EMEA-Region (siehe Kasten) umfasst die aufstrebenden Staaten Ost- und Südosteuropas (mit Russland), viele Länder des Nahen Osten und den afrikanischen Kontinent.

„Anders als Asien steht diese Region erst am Beginn ihrer wirtschaftlichen Entwicklung – viele Unternehmen sind noch unentdeckt, viel Potenzial noch nicht realisiert“, weiß Hemmer.

Die Suche nach dem attraktiven DIRK

Die vier großen Wachstumstreiber, die Fidelity für Schwellenländer ausgemacht hat, gelten auch hier: Demografie, Infrastruktur, Rohstoffe, Konsum, kurz: DIRK.

Im Gegensatz zu Deutschland und anderen Industriestaaten gibt es in den EMEAStaaten das Thema „alternde Bevölkerung“ nicht. Im Gegenteil: Die Altersstruktur beflügelt das Wachstum.

„Die Mehrheit der EMEA-Länder verfügt über viele junge Arbeitskräfte, die ihre Chance sehen, einen größeren Anteil am Wohlstand zu erlangen“, sagt Hemmer. Nicht nur ihre Leistungskraft sei entscheidend für das Wirtschaftswachstum: Jüngere konsumieren deutlich mehr und lieber als Ältere. 

Infrastruktur & Rohstoffreichtum

Zweiter Plusfaktor von Emerging Markets und der EMEA-Region ist der große Bedarf an Infrastruktur. Straßen, Schienennetz, Schulen, Stromversorgung – vor allem mit der Urbanisierung der Schwellenländer sind Investitionen in die Infrastruktur ein Muss und schaffen Arbeitsplätze – und damit auch neue Wirtschaftskraft. 

Die Grundlage für diese Investitionen schafft der Rohstoffreichtum vieler Schwellenländer. 90 Prozent der weltweiten Vorkommen liegen in Afrika und dem Nahen Osten. Russland ist der größte Gasförderer der Welt. Südafrika besticht durch Edelmetalle wie Gold und Platin, die Elfenbeinküste ist Kakao-Hochburg.  

Riesiges Konsumpotenzial

Vierte Säule ist der Konsum. Während in den gesättigten Industriestaaten der Konsum nur noch schwer zu steigern ist, schlummert in den Schwellenländern ein gigantisches Potenzial. Die meisten EMEA-Staaten, vor allem die afrikanischen sind vom westlichen Konsumlevel noch weit entfernt.

Mit wachsender Wirtschaft wird jedoch auch dort der Wohlstand zunehmen, und neben der Grundversorgung werden weitere Konsumgüter eine wichtige Rolle spielen.

„In Afrika herrscht faktisch ein Wettbewerbsvakuum, das für all jene Unternehmen ideale Chancen bereithält, die die wachsende Nachfrage bedienen“, sagt Fondsmanager Price und nennt ein Beispiel: „ In nigerianischen Lagos, eine Stadt mit 20 Millionen Einwohnern, gibt es nur einen Großhandelsmarkt.“   

EMEA-Börsen mit Luft nach oben

Auch an den Börsen gibt es noch viel Luft nach oben – nicht nur bei den Kursentwicklungen. Funktionierende, liquide und für Ausländer geöffnete Börsen haben bisher nur wenige der insgesamt mehr als 80 EMEA-Staaten.

Price investiert den Großteil seines Fonds in Südafrika (zurzeit etwa 40 Prozent) und Russland (etwa 33 Prozent). Auf die osteuropäischen Schwellenländer verzichtet er zurzeit weitgehend. 

"Wachstumsstarke Aktien zu angemessenen Preisen"

Dritte starke Länderposition im Fonds ist die Türkei (10 Prozent). In Kuwait und Saudi-Arabien darf er nicht investieren. Price ist überzeugt, dass der Wachstumsausblick für die EMEA-Region um Längen besser ist als derjenige der Industrieländer.

„Über kurz oder lang werden Anleger für dieses Potenzial einen Aufschlag zahlen. Heute bietet sich die Chance, in wachstumsstarke Aktien zu angemessenen Preisen zu investieren”, so Price. 

Die Wertentwicklung wird jedoch auch künftig stark schwanken. „Wenn es um Versicherungen und Fondpolicen geht, ist aber der Faktor Sicherheit ein wichtiges Gütekriterium“, so Versicherungsexperte Hemmer. Schwellenländerinvestments scheinen daher dort auf den ersten Blick nicht zu passen. 

Fondspolicen schafen Sicherheit - auch bei Schwellenländern

Doch das täuscht: „Auch dem besonderen Sicherheitsbedürfnis der Kunden können Berater mit modernen Fondspolicen und Anlagen in den Schwellenländern nachkommen."

Neben Features der Policen, wie dem Ablaufmanagement und Insolvenzschutz bieten sie bei hoher Transparenz viele Chancen“, sagt Hemmer. Price hat den krisenbedingten Einbruch seines Fonds um über 50 Prozent wieder aufgeholt – und seine Benchmark in den vergangenen Jahren klar abgehängt (siehe Grafik). Seit Auflage im Juni 2007 liegt er bereits knapp 30 Prozent im Plus. 

EMEA steht für...
  • Emerging Europe, Middle East & Africa
  • dazu gehören Ost- und Südosteuropa (mit Russland), Afrika und den Nahen Osten
  • es ist die Heimat von 1,5 Milliarden Menschen
  • und umfasst rund 58 Millionen Quadratkilometer Fläche
  • hierzu gehören mehr als 80 Länder, die sich auf drei Kontinenten verteilen.


Fidelity ist...
  • seit über 40 Jahren in Emerging Markets aktiv und hat
  • mehr als 20 Emerging-Markets-Fonds mit unterschiedlichen Schwerpunkten im Angebot
  • die Fidelity-Analysten decken rund 95 Prozent der Werte des MSCI Emerging Markets ab und
  • verwalten heute bereits mehr als 30 Milliarden Euro in Emerging-Markets-Anlagen

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