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Fidelity European Growth Fund Langfristiges Potenzial toppt kurzfristige Gewinnerwartung

Matthew Siddle, Fondsmanager des Fidelity European Growth Fund
Matthew Siddle, Fondsmanager des Fidelity European Growth Fund
Zum neunten Mal in Folge ist der Fidelity European Growth Fund das meistgewählte Produkt in Fondspolicen deutscher Lebensversicherer. Was macht diesen europäischen Aktienfonds, der 2015 seinen 25. Geburtstag feierte, so beliebt?

Die Antwort: Es ist gleich eine ganze Reihe von Gründen. Allem voran ist der konsequent verfolgte „Stockpicking“- Investmentansatz zu nennen, der über zahlreiche Marktkrisen und verschiedene Fondsmanager hinweg immer gleich blieb. Diese Einzeltitelauswahl auf Basis der für Fidelity typischen Fundamentalanalyse dürfte eines der Erfolgsgeheimnisse des European Growth Funds sein.

Langfristig zahlen sich aktives Management, die Einzeltitelauswahl auf Basis fundierter Unternehmensanalysen und eine konsequente Risikokontrolle aus; das zeigt die solide Renditebilanz des Fonds. Und sie zeigt auch die Überlegenheit von Aktien gegenüber anderen Assetklassen – trotz zwischenzeitlicher Verlustphasen.

Seit 2012 steuert Matthew Siddle das Fidelity-Flaggschiff. Er setzt auf ein konzentriertes Portfolio aus rund 80 Positionen und fokussiert sich auf das langfristige Potenzial statt auf kurzfristige Gewinnerwartungen. Risiken steuert er entgegen: „Der Fonds ist darauf ausgerichtet, langfristig eine gute Wertentwicklung zu erzielen und die Möglichkeit von Rückschlägen zu verringern“, so Siddle.

Mit klarem Fokus auf Qualität konzentriert er sich auf europäische Aktien verschiedener Branchen und favorisiert vor allem Unternehmen, die ein stabiles Gewinnwachstum aufweisen, eine geringe Verschuldung, ein solides Geschäftsmodell sowie eine hohe und nachhaltige Kapitalrendite versprechen. Überdies muss nicht nur die Qualität stimmen, sondern auch der Preis. Ziel: „Qualität zum attraktiven Preis.“

Konzentration aufs Wesentliche

Siddle investiert konsequent in günstig bewertete Qualitätsaktien und beweist dabei einen guten Riecher. „Die Menge an Informationen und Datenquellen, die uns heute zur Verfügung steht, ist überwältigend“, sagt Siddle. Früher bestand eine wichtige Aufgabe der Fondsmanager in der Informationsbeschaffung, um damit einen Vorteil gegenüber anderen zu erhalten.

Heute komme es vor allem darauf an, in der Informationsflut Wichtiges von Unwichtigem zu trennen und sich auf die wesentlichen Faktoren zu konzentrieren, die die Fundamentaldaten eines Unternehmens beeinflussen. „Es geht uns also nicht nur um einen Informationsvorsprung, sondern auch darum, einen besseren Einblick zu bekommen als andere“, sagt Siddle.

Ein disziplinierter und langfristig ausgerichteter Investmentansatz ist für den Manager des Fidelity European Growth Fund mitentscheidend, um auch schwächere Phasen durchzustehen.

Qualitätsunternehmen bevorzugt

„Qualitätsunternehmen behaupten sich nachweislich besser in schwierigen Zeiten. Deren hohe Margen sind ein guter Puffer, wenn die Gewinne einer Branche im Allgemeinen sinken“, erklärt Siddle. Aus seiner Sicht rücken die Unternehmen inzwischen die Rendite deutlich stärker in den Fokus und achten darauf, dass ihre Interessen mit denen ihrer Aktionäre übereinstimmen.

Eine kurzfristige Renditemaximierung sei jedoch nicht immer im besten Interesse des Unternehmens. Siddle: „Ich suche daher nach Firmen mit attraktiver Kapitalverzinsung – also nach Unternehmen, die laufend in ihr Geschäft reinvestieren und so sicherstellen, dass sie dauerhaft attraktive Renditen erwirtschaften und interessante Wachstumschancen ergreifen können. Denn nur so sind sie in der Lage, nachhaltige Werte für ihre Aktionäre zu schaffen statt einmalig eine hohe Kapitalverzinsung“, erklärt der Fondsmanager.

Das aktuelle Umfeld hält er für durchaus interessant: Auch wenn einige strukturelle Probleme in Europa noch nicht gelöst seien, erfahre die Region durch verschiedene Faktoren kräftigen Rückenwind: „Der niedrige Ölpreis, der schwache Euro, eine zunehmende Liquidität sowie verbesserte Konditionen bei der Kreditaufnahme wirken wie ein Konjunkturimpuls auf die europäische Wirtschaft“, erläutert Siddle. Insbesondere weltweit aktive Unternehmen profitierten von einem niedrigen Euro-Kurs, der ihre Wettbewerbsposition stärke.

Dank seines speziellen Ansatzes wurde der Fidelity European Growth Fund für viele Anleger zum wohl populärsten Europa-Aktienfonds. Und mit seinen rund 8 Milliarden Euro Gesamtvolumen ist er in Deutschland weiterhin einer der größten Fonds seiner Anlageklasse.
Hinweis: Diese News ist eine Mitteilung des Unternehmens und wurde redaktionell nur leicht bearbeitet.
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