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Fidelity: Fast-Fonds für alle

Fidelity: Fast-Fonds für alle
Die Fondsgesellschaft Fidelity wird ihre Long-Short-Fonds künftig einem breiteren Publikum anbieten. Der Fast Europe Fund (WKN: A0JDV9) und sein Japan-Pendant (A0JD8Y) setzen sowohl auf steigende, als auch auf fallende Aktienkurse. Sie wurden 2004 von der Luxemburger Fidelity-Tochter Fidelity Active Strategy (Fast) aufgelegt.

Bislang durfte die Gesellschaft die Fonds ausschließlich als Private Placement vertreiben. Jetzt hat sie die Produkte an die europäische Fondsrichtlinie Ucits III angepasst und damit den Grundstein für den öffentlichen Vertrieb in Mitgliedsstaaten der Europäischen Union gelegt. Die Zulassung in Deutschland steht bevor. Weitere Fonds sollen die Palette ergänzen, unter anderem ein marktneutrales Produkt, das im Herbst zugelassen werden soll.

Seit der Auflage Anfang Oktober 2004 hat der Europa-Fonds ein Plus von über 88 Prozent erzielt, während der MSCI Europe 41 Prozent gewonnen hat. Verantwortlich für die Performance waren als Manager zunächst der Ex-Fidelity-Star David Bavarez, anschließend der heutige Manager des Fidelity European Growth (WKN: 973270) Alexander Scurlock und seit Dezember 2006 Anas Chakra.

Der Japan-Fonds liegt mit einem Plus von 46 Prozent ebenfalls deutlich vor seinem Vergleichsindex MSCI Japan (plus 33 Prozent). Er wird von June-Kon Jim gemanagt.

Die Mindestanlage für die Fonds beträgt 50.000 Euro. Das Management kostet 1,5 Prozent pro Jahr, hinzu kommt eine erfolgsabhängige Gebühr von 20 Prozent.
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