Egon Wachtendorf, DER-FONDS-Chefredakteur

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Fidelity Patrimoine

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In der allzu häufig auf schnelllebige Trends fokussierten Investmentbranche keine Selbstverständlichkeit, wie Fidelity-Deutschland-Geschäftsführer Christian Wrede zu Recht anmerkt.

Ein kurzer Blick auf das Starterpaket, dem auch noch zwei Rentenfonds angehörten, offenbart jedoch schnell, warum Fidelity hierzulande bis heute bei weitem nicht dem eigenen Selbstverständnis genügt.

Denn welcher Anleger möchte schon seine private Altersvorsorge auf einem Länderfonds für italienische oder malaysische Aktien aufbauen? Bis auf den Fidelity European Growth und – mit Abstrichen – den Fidelity South East Asia besitzt keiner der Pioniere das Zeug zu einem echten Klassiker. 

Ähnliches gilt für später hinzugekommene Fonds wie den Fidelity International oder den Fidelity Emerging Markets.

Deshalb scheint der nun angestrebte Ausbau der hauseigenen Fondsplattform FFB zur Vollbank tatsächlich die einzige Chance, überproportional zu wachsen: Einen Fidelity Patrimoine nähme den Erben von Peter Lynch und Anthony Bolton vermutlich niemand ab.

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