Moonfare-Gründer und -Chef Steffen Pauls Foto: Moonfare

Privatmarkt-Anlagen

Fidelity steigt bei Moonfare ein

Fidelity International steigt in das Berliner Fintech-Unternehmen Moonfare ein. Die Fondsgesellschaft beteiligt sich zu einem nicht konkret genannten Prozentsatz an dem digitalen Anlagenvermittler und platziert obendrein den Managing Director für Europa, Christian Staub, im Beirat.

Moonfare bietet als Geschäftsmodell Privatanlegern Produkte für sogenannte Privatmärkte (Private Markets) an. Dazu gehören Kredite (Private Debt), Unternehmensbeteiligungen (Private Equity) und Immobilien (Private Real Estate) abseits der öffentlichen Börsen.

In Zusammenhang mit dem Einstieg arbeiten Fidelity und Moonfare künftig vertriebstechnisch zusammen. Die Berliner wollen ab April über die hauseigene digitale Plattform auch institutionelle Anleger und Vertriebspartner von Fidelity beliefern. Dabei geht es insbesondere um Banken, Family Offices und deren Berater.

Für Fidelity ist so eine Vereinbarung nach eigenem Bekunden ein Novum. Man wolle damit auf die steigende Nachfrage nach solchen Alternativen Anlagen reagieren, heißt es. Los geht es zunächst in Deutschland, der Schweiz, Italien, Frankreich und Österreich. Weitere Länder sollen folgen.

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