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Fidelitys Fast-Fonds zugelassen

Fidelitys Fast-Fonds zugelassen
Die Fondsgesellschaft Fidelity vertreibt ab sofort vier Fonds ihrer Fast-Reihe öffentlich. Die Fast-Fonds verfolgen Hedge-Fonds-ähnliche Strategien in der Hülle von Publikumsfonds und sind jetzt in Deutschland zum öffentlichen Vertrieb zugelassen.

Neben den bereits seit längerem als Private Placement vertriebenen Long Short Fonds Fast Europe Fund (WKN A0JDV9) von Anas Chakra und Fast Japan (A0JD8Y) von June Yon Kim bietet Fidelity einen 130/30-Fonds und ein marktneutrales Produkt an.

Beide Fonds werden von Riccardo Curcio und Raheel Altaf gemanagt. Mit dem Ende Juli aufgelegten Fast Optimized Market Neutral Fund (A0Q6ZU) setzen sie zu gleichen Teilen auf steigende und fallende Kurse an den europäischen Aktienmärkten. Bislang ist die marktneutrale Strategie aufgegangen: Der Fonds hat bis Ende November knapp 5 Prozent verloren; der europäische Aktienindex Stoxx 50 liegt dagegen fast 33 Prozent im Minus.

Der Fast Optimized European Equity Fund (A0Q5FZ) setzt mit etwa 130 Prozent des Portfolios auf steigende, mit rund 30 Prozent auf fallende Kurse. Seit dem Start Mitte März konnten Curcio und Altaf mit dem Fonds noch keinen Mehrwert erwirtschaften. Das Minus von 35,7 Prozent fällt gut 7 Prozentpunkte höher aus als das des Stoxx 50.

Den europäischen Index seit Anfang des Jahres immerhin um sechs Prozentpunkte geschlagen hat Chakra mit dem Fast Europe. Dennoch liegt der bislang erfolgreiche Manager fast 33 Prozent im Minus. Der Japan-Fonds verlor 42,4 Prozent.

Die Mindestanlage beträgt für alle Fonds 35.000 Euro. Das Management kostet 1,5 Prozent pro Jahr. Hinzu kommt eine erfolgsabhängige Gebühr von 10 (Optimized Equity Fund) beziehungsweise 20 Prozent.
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