Filet im Fonds: Macquarie 10 Lifestock Farming

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Mit dem neuesten Produkt aus dem Hause Macquarie können sich Anleger an Schafs- und Rinderfarmen in Australien beteiligen. Renditen aus Rinder- und Schafverkäufen haben sich in den vergangenen zehn Jahren nahezu unabhängig von den Erträgen aus Aktienfonds oder deutschen Staatsanleihen entwickelt, und bieten somit eine Chance, das Anlegerportfolio zu stabilisieren.

Die Investmentidee besagt, dass die Pro-Kopf-Nachfrage nach Rind- und Schaffleisch weltweit kontinuierlich steigt. Dies hänge mit dem steigenden Wohlstand und den sich damit verändernden Ernährungsgewohnheiten insbesondere in Asien zusammen. In China etwa vervierfachte sich der Pro-Kopf-Verbrauch für Rindfleisch seit 1990, der Konsum von Schaffleisch steig um das 3,5-fache. Hinzu kommt, dass die Weltbevölkerung deutlich schneller wächst als die Viehherden. Deshalb investiert der Fonds indirekt in den Erwerb und den Betrieb von mindestens 20 bis 30 Farmen in unterschiedlichen Klimazonen Australiens.

Der geschlossene Fonds Macquarie Livestock Farming Nr. 10 GmbH & Co. KG beteiligt sich dazu an dem institutionellen Fonds Macquarie Pastoral Fund mit einem Fondsvolumen von 50 Millionen Euro. Der Zielfonds soll ein Volumen von 1 bis 1,3 Milliarden australischen Dollar erreichen. Beteiligungen sind ab 20.000 Euro plus 3 Prozent Agio möglich, müssen allerdings bis zum 1. Dezember 2008 erfolgen. Die Laufzeit erstreckt sich über sieben bis neun Jahre. Der Rückfluss auf KG-Ebene soll bei 9 bis 11 Prozent pro Jahr liegen, unterliegt allerdings der Abgeltungsteuer.