Finanzanalysten beantworten DVFA Freitagsfrage

CIIAs gegen Bargeld-Abschaffung

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Die von Ökonomen aktuell geführte Diskussion um die Abschaffung von Bargeld zugunsten digitaler Zahlungsmittel stößt auf klare Ablehnung unter Investment-Experte. Das geht aus der Befragung des Bildungseinrichtung DVFA unter zertifizierten Finanzanalysten (Certified International Investment Analyst, CIIA) hervor.

Die überwiegende Mehrheit der von der DVFA befragten Mitglieder (85,6 Prozent) hält Bargeld auch weiterhin für unverzichtbar. Lediglich 14,2 Prozent beurteilen das Festhalten gerade auch der deutschen Verbraucher an Münzen und Scheinen für antiquiert und schließen sich den Argumenten für den Verzicht auf Bargeld an.

Die Gruppe der Bargeld-Befürworter ist zudem geteilt. 14,4 Prozent aller Teilnehmer der Umfrage glauben, Bargeld werde es immer geben. 71,2 Prozent aller Teilnehmer sehen eine zunehmende Bedeutung moderner Bezahlsysteme, aber keinen Wegfall des Bargeldes. 

Viele Bargeld-Befürworter verwiesen in ihren Kommentaren auf offene Fragen des Datenschutzes bei ausschließlicher digitaler Zahlungsweise. Andere führten an, der elektronische Zahlungsverkehr sei technisch anfälliger.

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