Finanzberater-Studie: 20 Stunden für Bürokratie

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Die Zeit, die sie für bürokratische Aufgaben aufwenden, ist bei deutschen Finanzberatern überdurchschnittlich hoch. Das ergab eine internationale Studie der Core Data im Auftrag von Natixis Global Asset Management. Hierbei äußerten sich 150 Finanzberater in Deutschland zu den aktuell größten Problemen bei der Anlageberatung und zu ihrer Selbsteinschätzung in Bezug auf ihre Beratungsleistung.

Demnach verwenden deutsche Finanzberater mehr Stunden ihrer Arbeitszeit für bürokratische Tätigkeiten als ihre internationalen Kollegen. In Deutschland gehen laut Studie 20,6 Stunden im Monat dafür drauf. Im Ausland bewältigen die Berater die Bürokratie in 12,9 Stunden monatlich.

Zudem beschweren sich knapp drei Viertel (70,7 Prozent) der deutschen Berater über fehlende aktuelle Informationen und Instrumente, um nachhaltiges, individuell zusammengestelltes Portfolio für den Kunden zu erstellen. Im Ausland bereitet dies nur 51,9 Prozent der Befragten Probleme.

Außerdem beklagen sich 59,3 Prozent der Berater in Deutschland über die Schwierigkeiten eine Rendite für ihre Kunden zu erzielen. Diese sei bei den höheren Korrelationen zwischen den einzelnen Assetklassen nicht einfach, so die deutschen Umfrageteilnehmer. 50,5 Prozent der ausländischen Berater sehen hierin ein Problem.

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