Finanzblogs und Beratergezwitscher: Gutbetuchte hören zu

//
Schon 9 Prozent der Befragten schauen sich genau an, was Finanzberater und Produktgeber in sozialen Netzwerken treiben und nehmen deren Aktivitäten als Entscheidungskriterium für eine mögliche Kundenbeziehung. "Die effektive Nutzung von sozialen Medien und Finanzblogs ist für den künftigen Erfolg von Finanzdienstleistern von entscheidender Bedeutung. Anbieter, die hier zurück fallen, laufen Gefahr, Investoren zu frustrieren und Kunden zu verlieren", meint George Walper, Vorsitzender der Spectrem Group. Im Zuge der Studie befragte die Spectrem Group 2.500 reiche Investoren. Zwar habe der zahlungskräftige Teil der Gesellschaft länger gebraucht, um mit den Social-Media-Angeboten warm zu werden, doch nun schreite die Nutzung der Sozialen Medien in dieser Gruppe in großen Schritten voran. Die Hälfte der wohlhabenden Internetnutzer ist bei Facebook angemeldet. Das sind doppelt so viele wie im letzten Jahr. Auf Twitter tummeln sich schon 19 Prozent der Millionäre. 12 Prozent lesen die Finanzblogs der Berater.

Mehr zum Thema
US-Fondsmanager setzen auf Social Media Social Media: Sparkasse schlägt Online-Bank Social Media: Besseres Image und mehr Umsatz für Finanzberater