Finanzexperten sind Mangelware

Luxemburg sucht deutschsprachige Finanzprofis

//
Luxemburg sucht deutschsprachige Finanzprofis, schreibt das Karriere-Portal e-Financial-Careers. Deutschland sei aktuell ein boomender Markt, erläutert ein Headhunter der luxemburgischen Personalberatung Badenoch & Clark. Grund dafür seien viele Unternehmen, die ihre Geschäfte in Deutschland ausbauen, etwa Private-Equity-Gesellschaften. Und auch in Luxemburg selbst mangele es an Finanzprofis, die Deutsch sprechen. Belgier und Franzosen kommen, Deutsche sind in Luxemburg eher Mangelware. Dabei ist das kleine Nachbarland auf gut ausgebildete Absolventen aus dem Ausland angewiesen, denn eine Universität gibt es in dem Großherzogtum erst seit 2003.

Was der Headhunter für den Job-Start in Luxemburg rät:
  • Bei internationalen Firmen einzusteigen - und nicht bei deutschen Banken: Dort wird Englisch gesprochen und durch die internationale Erfahrung werde die Karriere befördert
  • Internationale Qualifikationen sind besser als deutsche
  • Wohnen und Parken ist in Luxemburg teuer. So pendeln einige Finanzprofis täglich aus Deutschland, und haben einen eigenen Parkplatz im Arbeitsvertrag stehen. Doch der Headhunter rät trotzdem zum Wohnen vor Ort. Nur so lassen sich auch abseits des Jobs internationale Kontakte knüpfen.
  • Einkommenssteuer und Sozialabgaben sind niedriger als in Deutschland. Dazu gibt es lukrative Feiertagszuschläge und Boni.
  • Letzeburgisch zu lernen: Die Luxemburger sind stolz auf ihre Sprache, die Kurse dafür sind kostenlos und der Arbeitgeber muss einen freistellen.
  • Luxemburg ist nicht nur Durchgangsstation, dafür sorge die Lebensqualität in dem Zwergstaat.

Mehr zum Thema
Uni-RanglisteHier haben erfolgreiche Investmentbanker studiert BarclaysNachwuchsbanker sollen bis zu 40 Prozent mehr Geld bekommen