Finanzfrage der Woche: Was tun bei einem Rohrbruch?

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Nach Wochen klirrender Kälte sorgt nun mildere Meeresluft für steigende Temperaturen. Für Wohneigentümer und Mieter kann das Tauwetter jedoch teuer sein: Denn wenn Wasser in Heizungs- oder Trinkwasserleitungen gefriert und anschließend wieder auftaut, können die Rohre platzen.

Die deutschen Hausrat- und Wohngebäudeversicherer bearbeiten jährlich mehr als eine Million Leitungswasserschäden. Allein 2009 zahlten die Versicherer nach Angaben des GDV ihren Kunden hierfür mehr als 2,4 Milliarden Euro. Nun erklärt der Verband, was Wohneigentümer und Mieter im Schadensfall tun sollen.

Als erstes sollen Betroffene alle elektrischen Geräte ausschalten, den Strom abstellen, die Wasserleitung absperren und ihr Hausrat in Sicherheit bringen. Die Heizung hingegen sollte wenn möglich eingeschaltet werden.

Menschen, die über eine Hausrat- und Wohngebäudeversicherungspolice verfügen, sollten umgehend ihren Versicherer informieren. „Beschreiben Sie den Umfang des Schadens und halten Sie diesen möglichst auch auf Fotos fest“, empfiehlt GDV. Mieter sollten darüber hinaus auch den Vermieter verständigen.

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