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Finanzkrise: Noch kein Imageschaden bei Versicherern

Quelle: Fotolia
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Danach werden Generali Deutschland und die Talanx-Gruppe zwar häufiger als ihre Konkurrenten in Verbindung mit der Finanzkrise genannt. Dabei handelt es sich aber ausschließlich um positive Verknüpfungen wie „gut geführt“ oder „konkurrenzfähig“. Grundsätzlich beurteilen Verbraucher die Versicherungsgesellschaften sachlich. Victoria, Aachen Münchener, Generali Deutschland und Hamburg-Mannheimer werden zwar mit positiven aber neutralen Attributen wie „günstig“, „flexibel“ oder „direkt“ belegt. „Für die Unternehmen ist es aber von großer Bedeutung, ob sie eher für ein Produkt wie ‚Haftpflichtversicherung’ oder einen Wert wie ‚Orientierung’ oder ‚Erfahrung’ stehen“, sagt Carsten Rossi, Vorstandssprecher bei Kuhn, Kammann und Kuhn. „Gerade in der anstehenden Umbruch- und Konsolidierungsphase im Assekuranzwesen sind die Unternehmen klar im Vorteil, die ihre Marke emotional aufgeladen haben.“ Diese emotionale Bindung fehlt allerdings weitgehend. Nur vereinzelt lassen die Assoziationen auf eine gewisse emotionale Nähe zur Marke schließen. Positivbeispiele sind dabei Allianz, Münchener Rück und Huk-Coburg, die als „begleitend“, „freundlich“ und „treu“ empfunden werden. Nicht so gut machen es scheinbar HDI, Debeka und Zurich, die laut Studie von Verbrauchern auch mal mit den Eigenschaften „schlecht beraten“, „kalt“ und „unfreundlich“ verbunden werden.
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