Finanztipp der Woche: Die wichtigsten Versicherungen für den Skiurlaub

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Private Haftpflichtversicherung

Wer auf der Skipiste einen Unfall verursacht, bei dem ein anderer zu Schaden kommt, haftet mit seinem gesamten Privatvermögen. Wurde der Unfallgegner so schwer verletzt, dass er nicht mehr arbeiten kann, muss der Verursacher sogar Unterhalt leisten. Das kann schnell den finanziellen Ruin bedeuten. Eine private Haftpflichtversicherung ist daher unerlässlich. Dabei sollte man bei Personenschäden auf eine ausreichende Deckungssumme achten. Christina Buss von der Axa-Versicherung empfiehlt Policen, die Schäden in Höhe von mindestens drei Millionen Euro abdecken.

Private Unfallversicherung oder Berufsunfähigkeitsversicherung

Die gesetzliche Unfallversicherung kommt nicht für Unfälle in der Freizeit auf. Daher ist eine private Unfallversicherung sinnvoll, die unter anderem bei Invalidität infolge eines Skiunfalls zahlt. Bei der Auswahl der passenden Police sollten Wintersportler darauf achten, dass nicht gerade ihre „Risikosportart“ ausgeschlossen ist.

Eine Alternative ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung, die ebenfalls zahlt, falls der Versicherte infolge eines Unfalls invalide wird und seinen Beruf nicht mehr ausüben kann.

Auslandsreise-Krankenversicherung

Wintersportler, die ins Ausland reisen, sollten zusätzlich eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen. Sie deckt die Such- und Bergungskosten bei Pistenunfällen – meist bis zu einer bestimmten Höchstgrenze – ab und übernimmt, wenn notwendig, auch den Rücktransport des Verletzten nach Hause.

Eine Alternative sind Vereine wie der ADAC, der Deutsche Rote Kreuz (DRK) und der Deutsche Alpenverein (DAV), die ebenfalls die Bergungs- und Transportkosten für ihre Mitglieder übernehmen.

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