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Finanztipp der Woche: Versicherungen für Studenten

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Zunächst sollten Studenten schauen, ob sie noch bei ihren Eltern mitversichert sind, etwa bei einem Unfall. Solange man nicht schon vor Studium oder Ausbildung berufstätig war oder bereits verheiratet ist, bleibt man bei den Eltern in der Regel mitversichert.

Sind Studenten unabhängig von den Eltern gilt es erst einmal Risiken zu versichern, die den finanziellen Ruin bedeuten können. Dazu gehört die private Haftpflichtversicherung: Schäden, die aus Unvorsichtigkeit entstanden sind, können lebenslange Folgen haben: Wenn man einen anderen Menschen versehentlich verletzt, der einen auf Schadensersatz verklagt und Recht bekommt, kann das mitunter Schulden in Millionenhöhe bedeuten. „Mit der Haftpflichtversicherung können extrem hohe Schäden für wenig Geld abgesichert werden“, sagt Stefan Köhlbach von der Versicherung AachenMünchener.

Allergien können die Arbeitskraft kosten

Wichtig kann auch eine Berufsunfähigkeitsversicherung sein. Psychische Probleme oder eine Allergie können dazu führen, dass man den Job, auf den man hin studiert gar nicht ausüben kann und auch schon während des Studiums aussetzen muss. Dann kann Geld fehlen. Ist der Versicherte berufsunfähig, bekommt er eine vereinbarte monatliche Rente vom Versicherer. Zu den besten Berufsunfähigkeitsversicherungen geht es hier.

Die Voraussetzungen, sich gegen eine Berufsunfähigkeit zu versichern sind für angehende Jungakademiker in der Regel gut, weil sie gesund sind. Das macht die Sache billiger. Viele Anbieter haben auch Einsteiger-Tarife, die in den ersten Jahren günstiger sind. Das kommt der spärlich gefüllten Studenten-Geldbörse entgegen.

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Aber trotzdem gibt es manchmal Hindernisse. Zum Beispiel weil der spätere Beruf  durch den Studiengang noch gar nicht feststeht. Wer BWL studiert, dem steht später ein ganzes Spektrum an möglichen Berufen offen. Bei einer Berufsunfähigkeit in den ersten Semestern prüfen manche Versicherer nur, ob der Student sein Studium fortführen kann oder in einem anderen Studiengang weiter studieren könnte. Ist das der Fall, gibt es vom Versicherer kein Geld. Unfälle können schwere finanzielle Folgen haben, wenn eine dauerhafte Invalidität eintritt. „Vor dem finanziellen Schaden schützt eine Unfall-Police“, sagt Köhlbach. Hier gibt es je nach Invaliditätsgrad eine bestimmte Summe vom Versicherer. Worauf es bei Unfallversicherungen ankommt, und welche Anbieter überzeugen, lesen Sie hier.

Fürs Alter vorsorgen, wenn noch Geld übrig ist

Das sind die grundlegenden Versicherungen, um die sich Studenten kümmern sollten. Je nach Geldbeutel können sie sich auch dafür entscheiden, etwas für die Rente zu tun, etwa durch eine Rentenversicherung, Riester-Rente (wenn sie einen sozialversicherungspflichtigen Job haben) oder einen lang laufenden Sparplan auf bestimmte Fonds.

Eine Investition ist auch die Gesundheit wert: Private Krankenzusatzversicherungen für den Aufenthalt im Krankenhaus oder beim Zahnersatz können im Ernstfall bares Geld sparen. Welche Policen es gibt und wer sie anbietet, steht hier.

Eine Hausratversicherung ist für Studenten nur dann notwendig, wenn sie einen eigenen Haushalt führen. Das gilt rechtlich gesehen nicht für WG- und Wohnheimbewohner, sie sind meist über die elterliche Police mitversichert. Eine Hausratversicherung ersetzt zum Beispiel Möbel oder Klamotten, die durch ein Feuer beschädigt wurden. Mitversichert ist auch oft der Fahrraddiebstahl.

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