Finanztipp der Woche: Wer früher vorsorgt, spart Geld
Wer eine Versicherung abschließen will, sollte deshalb so früh wie möglich die Initiative ergreifen. Entscheidend ist dabei oft das Geburtsjahr. Der gerade zurückliegende Jahreswechsel hat also viele Versicherte ein Jahr älter gemacht.
Versicherungsverträge noch ins Vorjahr zurückdatieren
Manche Versicherer bieten im Januar aber noch die Möglichkeit, den Beginn eines Vertrags aufs Vorjahr zurückzudatieren. Denn das Rückdatieren ist in der Regel nur für einen Zeitraum von zwei Monaten möglich. Wer zum Beispiel im Laufe des Januars eine Versicherung abschließen möchte, für den beginnt der Vertrag normalerweise zum 1. Februar. Eine Rückdatierung des Beginns wäre dann zum 1. Dezember des vorigen Jahres möglich.
Ein Beispiel: Ein Mann schließt eine Krankenzusatzversicherung ab. Bei einem Beginn am 1. Februar verlangt sein Versicherer einen Monatsbeitrag von 30 Euro. Wird der Vertragsbeginn um zwei Monate vorverlegt, kostet die Versicherung wegen des günstigeren Eintrittsalters nur noch 26 Euro. Zwar muss der Kunde nun zwei Monatsbeiträge mehr zahlen, macht also Mehrkosten in Höhe von 52 Euro. Aber diese Investition ist bereits nach 13 Monaten durch den niedrigeren Monatsbeitrag bezahlt. Ab dem 14. Monat spart der Versicherte dauerhaft monatlich vier Euro, die Rückdatierung rechnet sich also in diesem Falle eindeutig.
Der Direktversicherer CosmosDirekt bietet derzeit die Möglichkeit, Berufsunfähigkeits- und Risikolebensversicherung rückzudatieren. Bis zum 31. Januar 2011 können Neukunden an der Aktion teilnehmen. Ein 27-jähriger Bürokaufmann, der jetzt noch einen Berufsunfähigkeits-Schutz mit einer monatlichen Rente von 1.500 Euro abschließt, würde jährlich 77,76 Euro sparen, rechnet der Versicherer vor. Bei einer Laufzeit von 39 Jahren ergäbe das eine Gesamtersparnis von 3.032,64 Euro. Bei der Risiko-Lebensversicherung sei eine Ersparnis von über 400 Euro möglich.
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