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Zentrale der DVAG in Frankfurt am Main. Ein Bericht auf Spiegel Online schildert aktuell die Erfahrungen zweier Ex-Mitarbeiter des Finanzvertriebsriesen. | © DVAG Foto: DVAG

Finanzvertrieb

Zwei Ex-DVAG-Mitarbeiter berichten

Sie hatten sich von der Hoffnung auf viel Geld und ein glanzvolles Leben locken lassen. Und landeten in einem Umfeld, das ihnen angeblich vor allem Unterwerfung abverlangte, beruflich wie privat: Ein Artikel auf Spiegel Online (bezahlpflichtig) zeichnet aktuell die Erfahrungen zweier Finanzvermittler nach, die einige Jahre lang als bei dem Großvertrieb DVAG arbeiteten.

Laut dem Bericht waren die Protagonisten Ralf Scheffner und der Thorsten Brandt jeweils im jungen Erwachsenenalter über Anwerbeveranstaltungen zu dem Unternehmen gestoßen. Die Aussicht auf leicht zu verdienendes Geld sei den jungen Männern verführerisch erschienen. Allerdings habe sich die Realität anders dargestellt:

Nach der Aufnahme in die streng hierarchischen Firmenstrukturen sei es für beide Finanzneulinge zunächst ganz unten losgegangen, auch finanziell, heißt es bei Spiegel Online. Von der niedrigen Hierarchiestufe aus sollten sie sich, mithilfe glänzender Verkaufszahlen und durch Akquirieren neuer Mitarbeiter, im Unternehmen hocharbeiten.

Doch anstelle der erhofften großen Summen hätten die jungen Mitarbeiter sich zunächst mit einem sehr niedrigen Lohn zufrieden geben müssen. Die Schuld daran, so sei ihnen in internen Vertriebsschulungen eingebläut worden, liege an ihrer schlechten Leistung. Zur eingeschränkten Produktauswahl und den hoch angesetzten Vertriebszielen sei noch die von der Firma befeuerte Konkurrenz der Vertriebsmitarbeiter untereinander gekommen: Brandt und Scheffner seien bald in einem Hamsterrad aus unbefriedigender, belastender Arbeit und wenig Geld gelandet.

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