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Finanzvertriebe im Umbruch 3 Aktienanalysten kommentieren Zukunftspläne für MLP

Uwe Schroeder-Wildberg ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender der MLP AG.
Uwe Schroeder-Wildberg ist seit 2004 Vorstandsvorsitzender der MLP AG.
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Einladung nach Wiesloch: Die Aktionäre der MLP AG sind Mitte Juni zur ordentlichen Hauptversammlung geladen. Dort steht genau ein Jahr nach der Übernahme der Kieler Domcura-Gruppe die Zustimmung zum Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag mit der Schwarzer Familienholding GmbH auf der Agenda. Mit dieser Übernahme will der Finanzvertrieb im Geschäft mit Sachversicherungen wachsen.

Dass diese Strategie aufgehen kann, zeigen heute veröffentlichte Daten für das erste Quartal: Seit Jahresbeginn hat die MLP-Gruppe dank ihrer neuen Tochtergesellschaft ihre Erlöse im Beratungsfeld Sachversicherung gegenüber dem Vorjahreswert von 20,1 Millionen Euro auf jetzt 50,7 Millionen Euro mehr als verdoppelt. Das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 7,0 auf 8,8 Millionen Euro.

„Der Markt schenkt uns weiterhin nichts“


Leichte Zuwächse erzielte MLP darüber hinaus im Bereich Finanzierung. Auf Vorjahresniveau stagnierten die Erlöse im Geschäftsbereich Krankenversicherung sowie aus den übrigen Beratungsvergütungen, zu denen vor allem die seit 2014 ausgebaute Vermittlung von Immobilien zählt. Gesunken sind hingegen auch Anfang 2016 die Erlöse im Beratungsfeld Altersvorsorge.

„Der Markt schenkt uns weiterhin nichts und wir müssen unseren Erfolg hart erarbeiten“, kommentiert Vorstandsvorsitzender Uwe Schroeder-Wildberg. Die gesamte Branche habe mit Gegenwind zu kämpfen: „Die erneute, in vielen Fällen leider von Unkenntnis geprägte Debatte um die Zukunft der privaten Altersvorsorge unterstreicht erneut: Unser Umfeld bleibt sehr schwierig.“

„Bei Akquisitionen und Kooperationen aktiver“

Der Hauptversammlung will Schroeder-Wildberg nun eine Dividende von 12 Cent pro Aktie vorschlagen, die am 17. Juni ausgezahlt werden soll. Damit zeige sich das Unternehmen einerseits verlässlich gegenüber den Anteilseignern. Andererseits erhalte das Unternehmen die „notwendige Beinfreiheit“ für Investitionen und mögliche weitere Akquisitionen.

„Wir werden beim Thema Akquisitionen und Kooperationen nochmals aktiver“, kündigt der MLP-Chef in einem aktuellen Brief an die Aktionäre an. Das erklärte Ziel: „Die Weiterentwicklung von MLP weiter beschleunigen.“ So soll trotz einbrechender Umsätze in der Altersvorsorge (2015: 215,7 Millionen Euro) das Ergebnisniveau „nachhaltig gesteigert“ werden.


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