Die Frankfurter Asset Management Boutique First Private hat ein institutionelles Mandat eines der weltweit größten Staatsfonds erhalten. Der Fonds investiert in die Merger-Arbitrage-Strategie von First Private, die als Portable Alpha in Kombination mit dem S&P 500 Index umgesetzt wird. „Wir freuen uns über das Mandat und den Vertrauensbeweis dieses Kunden“, sagt Tobias Klein, Chef und Partner von First Private.
Bei der mandatierten Strategie werden die Merger-Arbitrage-Positionen über ein Overlay mit Swaps auf den S&P-500-Index kombiniert. Diese Konstruktion erlaubt es, Alpha aus Unternehmensereignissen zu generieren, während der Marktfaktor passiv abgebildet wird. Dabei werden definierte Tracking-Error-Grenzen eingehalten, um die Marktexponierung präzise zu steuern.
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First Private nutzt für die Umsetzung der Strategie laut eigener Aussage eine proprietäre Datenbank mit historischen Merger-Transaktionen. Machine-Learning-Modelle identifizieren Wahrscheinlichkeiten für das Closing, das Timing und mögliche Spread-Veränderungen der Transaktionen.
„Unsere hauseigene Datenbasis, kombiniert mit der Ausführung unserer Handelsaufträge über führende US-Investmentbanken, ermöglicht eine wettbewerbsfähige Performance – auch in einem volatilen Marktumfeld“, erklärt Sebastian Wenz, verantwortlicher Portfoliomanager für Merger Arbitrage bei First Private.
Interesse an alternativen Anlagestrategien
Merger Arbitrage gehört zu den Event-Driven-Strategien. Dabei werden Preisungleichgewichte genutzt, die bei angekündigten Unternehmensübernahmen entstehen. Da bei solchen Transaktionen stets ein Restrisiko besteht, dass sie nicht zustande kommen, notieren die Aktien der Übernahmeziele in der Regel unter dem gebotenen Kaufpreis. Diese Differenz stellt die potenzielle Rendite für die Strategie dar.
Die FP-Gruppe bietet unter den Marken First Private Investment Management und Recap global Investors spezialisierte Asset Management Leistungen in den Segmenten Aktien, Multi Asset und Alternatives an. Die Gruppe verwaltet schwerpunktmäßig in der DACH-Region ein Volumen von 3,28 Milliarden Euro (Stand 31. Dezember 2024) für institutionelle und private Anleger.