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Fitch: Lebensversicherer müssen sich warm anziehen

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Fitch Ratings hat in einer aktuellen Studie den Ausblick für die deutschen Lebensversicherer dargestellt. Das Ergebnis: In den kommenden eineinhalb Jahren wird es laut Fitch-Prognose zu mehr Verschlechterungen als Verbesserungen im Finanzstärke-Rating kommen. Hauptgründe dafür seien die unsicheren Kapitalmärkte und die Marktregulierungen, die von der Branche verarbeitet werden müssen.

So stuft Fitch die Kapitalausstattung der Assekuranzen im Schnitt zwar weiterhin als gut ein, doch stelle die derzeitige Volatilität der Märkte die Risikomanagement-Systeme auf eine harte Probe. „Wir gehen davon aus, dass die Bewertungsreserven zum Jahresende 2007 um zirka 40 Prozent auf 20 Milliarden Euro gesunken sind“, bilanziert Tim Ockenga, Director im Europäischen Versicherungsteam von Fitch.

Zudem sei ab 2009 für die Versicherer im Neugeschäft mit Riester-Policen ein Einbruch zu erwarten, da die höchste Förderstufe in 2008 erreicht werde. Da der Verkauf von Riester-Produkten seit 2007 Schwächen im Vertrieb anderer Produktsparten kompensiert habe, seien im Zusammenwirken mit hohen Abläufen alter Bestände mittelfristig Absatzprobleme zu erwarten.

Das seit Januar 2008 geltende Versicherungsvertragsgesetz (VVG) stellt laut Fitch für die Lebensversicherer eine weitere Herausforderung dar, da fast alle Kernprozesse in den Unternehmen davon berührt würden. Des Weiteren seien bei den Vertriebspartnern durch die verschärften Berufszugangsregeln der EU-Vermittlerrichtlinie weitere Einbußen zu prognostizieren.

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