Christian Schlosser von Flossbach von Storch Foto: Flossbach von Storch

Ab 100.000 Euro Mindestanlage

Flossbach von Storch startet App für Vermögensverwaltung

Flossbach von Storch startet seine App Flossbach One. Mit dem digitalen Angebot können Anleger mit Beträgen ab 100.000 Euro die Dienste der Kölner Vermögensverwalter in Anspruch nehmen. Ein Robo Advisor soll aus der App jedoch nicht werden. Vielmehr soll sie den Zugang zur Vermögensverwaltung erleichtern, betont Bereichsleiter Christian Schlosser.

Interessierte Kunden müssen nach Start der App einen Fragenkatalog durcharbeiten. Auf Grundlage ihrer Antworten teilt ihnen der Algorithmus eine von sieben vorgefertigten Anlagestrategien zu. In der defensivsten der sieben Strategien legen die Vermögensverwalter 25 Prozent in Aktien an. Bei der offensivsten Variante beträgt der Aktienanteil 85 Prozent. Im weiteren Verlauf soll Flossbach von Storch mitsamt Software große Teile der nötigen Bürokratie und die gewünschten Berichte automatisch übernehmen. Im Hintergrund sollen die Asset Manager nach ihrem gewohnten Investment-Ansatz arbeiten.

Das Haus ist zufrieden mit dem aktuellen Kundenzuspruch, wie ein Unternehmenssprecher dem private banking magazin erzählte. Bislang sei wenig Geld in das Marketing geflossen. Dennoch sei die Zielgruppe nicht auf den bisherigen Kundenkreis beschränkt. Dank Mund-zu-Mund-Propaganda habe Flossbach von Storch schon einige neue Klienten gewonnen.

Ab einer Anlagesumme von 100.000 Euro zahlen sie Gebühren von 1,20 Prozent. Ab einer Million Euro werden lediglich 0,95 Prozent fällig. Beide Preise sind als All-Inclusive-Gebühren zu sehen. Es kommen also keine Ausgabeaufschläge für Fonds oben drauf. In der Gebühr ist auch der mögliche Kontakt zu den Flossbach-Kundenberatern enthalten.

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