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22 Fragen an Thomas Meier „Ärgern, Aufstehen, Krone richten“

Schätzt Menschen mit klaren Werten
Schätzt Menschen mit klaren Werten: Mainfirst-Manager Thomas Meier. | Foto: Mainfirst
  1. Ihre erste prägende Erfahrung zum Thema Geld?

Beim Ferienjob im Gartenbau. Da habe ich nicht nur Geld verdient, sondern auch Demut und Respekt vor körperlicher Arbeit gelernt

  1. Wären Sie nicht Fondsmanager geworden, wären Sie heute …

… wahrscheinlich Historiker. Weil das Zitat von Helmut Kohl passt: Wer die Vergangenheit nicht kennt, kann die Gegenwart nicht verstehen und die Zukunft nicht gestalten

  1. Haben Sie ein berufliches Vorbild?

Kein Vorbild im engeren Sinne – aber Persönlichkeiten wie Warren Buffett und einige der Unternehmer, die ich treffen darf, inspirieren mich

  1. Welche andere Persönlichkeit imponiert Ihnen?

Helmut Schmidt. Harter Arbeiter, klare Werte

  1. Welches Buch sollte jeder Fondsmanager gelesen haben?

Security Analysis“ von Benjamin Graham und David Dodd sowie “The Essays of Warren Buffett” von Lawrence Cunningham. In jeder Baisse zücke ich immer wieder gerne das letztere Buch, um mich auf das Wesentliche zu fokussieren

  1. Wie motivieren Sie sich, wenn Sie mit Ihrem Fonds einmal hinter der Konkurrenz zurückbleiben?

Trotz knapp 25-jähriger Erfahrung: Fluchen, Ärgern, Aufstehen, Krone richten und neue attraktive Geschäftsmodelle finden

  1. Und die Belohnung, wenn Sie alle anderen abgehängt haben?

Demütige Freude kombiniert mit einem Glas Wein

  1. Ihr bislang schönstes Erlebnis als Fondsmanager?

Mit dem Mainfirst Global Dividend Stars und zuvor an anderen Stellen mit dem Uniglobal, Unifavorit Aktien und dem Deka-Dividenden-Strategie erfolgreiche Produkte verantwortet beziehungsweise lanciert haben zu dürfen. Und vor allem sich mit tollen Kollegen über Aktien zu streiten

  1. Welchem verpassten Investment trauern Sie noch heute nach?

Das ist ein wenig wie beim Witz mit dem Geisterfahrer: Eines? Hunderte! Sartorius, Apple, Becton Dickinson & Co

  1. Worüber haben Sie sich in jüngster Zeit so richtig geärgert?

Über die in Deutschland weitverbreitete preußische Geisteshaltung, zu glauben, der Staat könne erfolgreich alles regeln und wäre ein guter Unternehmer

  1. Und wem würden Sie gern einmal gehörig die Meinung sagen?
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