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Von digitalen Trends profitieren Fokus auf Wachstumspfade: Zweitrundeneffekte fürs Portfolio

Ingo Koczwara, Portfolio Manager bei Eyb & Wallwitz
Ingo Koczwara, Portfolio Manager bei Eyb & Wallwitz | Foto: Eyb & Wallwitz

Die Welt ist in Bewegung, Digitalisierung und IT sind dabei die Treiber. Und das ist erst der Anfang: Noch in diesem Jahrzehnt werden die Auswirkungen der Entwicklung enorm sein. Denn unter dem generellen Schlagwort IT entwickeln  sich derzeit ganz neue Branchen und Geschäftsmodelle. Für Investoren bietet sich die große Chance davon zu profitieren. Das bedeutet jedoch auch, dass Anleger beim Investieren neue Pfade beschreiten müssen. Marktführer und Herausforderer bleiben nach wie vor spannend. Es lohnt sich aber, in der Entwicklungsstufe früher anzusetzen und in die Firmen zu investieren, wenn diese sich in einem noch früheren Wachstumsstadium befinden   – und so von Zweitrundeneffekten zu profitieren. 

Was bedeutet das konkret? Anleger sollten sich Unternehmen genauer ansehen, die auf Digitalisierung und IT setzen, beispielsweise im Bereich Cyber-Security. So sind Hackerangriffe zu einem Thema für die Politik geworden, das immens an Bedeutung gewinnt. Da immer mehr Daten in die Cloud verlagert werden, wird künstliche Intelligenz eingesetzt um Angriffe aktiv abzuwehren. Die Zeiten des guten alten Virenscanners auf dem Heimcomputer, in denen Nutzer passiv abwarteten, gehen damit endgültig dem Ende entgegen. Entsprechend gibt es bei Cyber-Security viele wachsende Unternehmen in den Bereichen Retail, Network und Payments, die Anleger im Auge haben sollten – unter anderem die Firma Palo Alto Networks.

Ebenfalls viel Bewegung ist beim Thema Lebensmittel-Lieferservice zu beobachten. Diese Geschäftsidee schaffte es mit Delivery Hero  in den DAX. Auch in den angrenzenden Branchen sind spannende Wachstumsgeschichten zu beobachten: Beispielsweise in der Logistik, wo Unternehmen wie Ocado aus Großbritannien automatisierte Warenhauslösungen aufgebaut haben, in denen alle anfallenden Arbeiten ausnahmslos von Robotern erledigt werden. Auch in diesem Bereich steckt künftig viel Wachstumspotenzial.

Das sind nur zwei Beispiele von vielen. Auch in der Biotechnologie, der Werbung und beispielsweise Tesla in Brandenburg gibt es viele weitere Zweitrundeneffekte, die Anleger im Auge haben sollten. Wer hier Trends frühzeitig identifiziert, kann so neben den Investments in etablierte Geschäftsmodelle auch von den Wachstumspfaden profitieren. Denn auch in der neuen Welt gilt die alte Börsenweisheit „Im Goldrausch kaufe nicht die Goldmine, sondern den Spatenhersteller!“

Weitere Informationen finden Sie unter: www.eybwallwitz.de

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