Zwei hochbetagte Fondsvehikel von Allianz Global Investors erhalten neue Manager: Zum neuen Jahr haben Stefan Dudacy und Thomas Grillenberger gemeinsam die Leitung des bereits 1950 aufgelegten Aktienfonds Fondak übernommen. Grillenberger tritt zusätzlich als leitender Portfoliomanager für den 1970 aufgelegten Aktienfonds Allianz Vermögensbildung Deutschland an. 

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Quelle Fondsdaten: FWW 2025

 

Damit werden Dudacy und Grillenberger Nachfolger von Thomas Orthen, der seit 2017 den Fondak und seit 2021 auch den Allianz Vermögensbildung Deutschland hauptverantwortlich managte. Orthen wechselt innerhalb des Hauses, er werde in den kommenden Monaten neue Aufgaben im Global Growth Team übernehmen, teilt Allianz GI mit. 

Wechsel soll keine Zäsur sein  

Bei Allianz GI möchte man den Wechsel allerdings nicht als Zäsur verstanden wissen. Der Vermögensverwalter betont: Grillenberger ist auch zuvor schon stellvertretender Portfoliomanager beider Strategien gewesen. Bereits seit 2015 war er innerhalb des Allianz-GI-Teams für mehrere europäische Aktienfonds zuständig. Ebenso Dudacy: Seit 2018 verantwortet er die Fonds Allianz Nebenwerte und Allianz German Small and Micro Cap. Sein Wissen über deutsche Nebenwerte hat er auch schon in die Lenkung des Fondak eingebracht. 

„Mit Stefan Dudacy und Thomas Grillenberger haben wir somit natürliche und zugleich sehr erfahrene Nachfolger gefunden, die Kontinuität im Management der Fonds gewährleisten“, sagt Christoph Berger, Investmentchef europäische Aktien bei Allianz GI.

 

Auch Berger selbst trägt übrigens Verantwortung in den beiden Fonds: Er ist und bleibt auch weiterhin stellvertretender Portfoliomanager im Fondak und im Allianz Vermögensbildung Deutschland.

Der Investmentprozess und die Investmentphilosophie der beiden Fonds sollen unverändert bleiben, betont Allianz GI. 

Über Allianz Global Investors

Allianz GI verwaltet weltweit mehr als 560 Milliarden Euro im Auftrag der Konzernmutter sowie für externe Kunden. Das Haus betreibt ausschließlich aktiv gemanagten Strategien. Der Versicherungskonzern Allianz erwägt offenbar, seinen Unternehmensteil Allianz GI mit einem anderen Vermögensverwalter zu fusionieren – um den großen US-Vermögensverwaltungsgesellschafen Paroli bieten zu können. Gespräche über eine Übernahme von Allianz GI durch den französischen Vermögensverwalter Nummer eins, Amundi, sind im vergangenen Dezember allerdings auf Eis gelegt worden.