Quelle: Pixelio

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Fonds-Crashtest: Die besten Fonds für Biotech-Aktien

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Performance, Stressverhalten, Ratings – worauf es im Crashtest ankommt

DER FONDS hat sämtliche Fonds für Biotech-Aktien nach einem in Deutschland bislang einzigartigen Verfahren geprüft. In die Endrunde kamen alle Angebote, die Ende Januar 2010 mindestens drei Jahre alt und 10 Millionen Euro schwer waren. Im Performance-Vergleich ging es darum, über verschiedene Zeiträume besser abzuschneiden als der Gruppendurchschnitt. Im Stresstest punkteten jene Fonds, die wenig schwankten und die Verluste auch in extremen Turbulenzen moderat hielten. Der Rating-Vergleich schließlich bündelte die Noten der führenden Ratingagenturen. Die einzelnen Teilergebnisse flossen zu je einem Drittel in das Gesamtergebnis ein. Nähere Details zum Crashtest finden Sie hier

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Henrietta Theorell,Managerin des SEB Concept Biotechnology

Im vergangenen Jahr hinkten Biotech-Aktien dem allgemeinen Aufschwung an der Wall Street hinterher. Schuld war vor allem die umstrittene Gesundheitsreform von USPräsident Obama, dessen ursprünglichen Pläne die Branche belastet hätten. Die Tatsache, dass die Republikaner im Januar die Nachwahlen um den freigewordenen Senatsplatz des verstorbenen Demokraten Edward Kennedy gewonnen haben, dürfte Obama jedoch zu Kompromissen zwingen. Darauf hat die Börse bereits reagiert, und ich rechne damit, dass sich die jüngste Outperformance des Sektors auch in den kommenden Monaten fortsetzt. Im historischen Vergleich ist die Branche derzeit relativ günstig bewertet: Auf der Basis der erwarteten Gewinne für 2010 liegt das durchschnittliche Kurs-Gewinn-Verhältnis nur 48 Prozent höher als im Gesamtmarktindex S&P 500. Normalerweise beträgt der Aufschlag fast 90 Prozent.

Die fünf Sieger und was ihre Manager auszeichnet

Vier der fünf Siegerfonds verfügen seit der Auflage über dasselbe Management. Lediglich beim Espa Stock Biotec gab es einen Wechsel: Dort löste im Frühjahr 2009 Alexander Sikora-Sickl Hans Leitner ab. Bis auf Markus Manns, Manager des Uni-Sector Gentech, investieren die Crashtest- Sieger ganz überwiegend in den USA und dort vor allem in Unternehmen, die bereits etablierte Produkte auf dem Markt haben. Manns hingegen hält zu rund 30 Prozent deutsche Titel, darunter auch kleinere Firmen wie den Krebsvorsorge-Spezialisten Epigenomics.

Während Fondsanalysten vor allem den Pictet Biotech und dessen Manager Michael Sjöström schätzen, erzielten Manns und auch SEB-Managerin Henrietta Theorell in den vergangenen fünf Jahren eine deutlich bessere Performance. Theorell – Enkelin des Medizin-Nobelpreisträgers Hugo Theorell – studierte Wirtschaftswissenschaften und erhält bei der Aktienauswahl Unterstützung von einem Research-Team, in dem auch Ärzte vertreten sind. Stresstest- Siegerin Nicole Papassavvas von Allianz GI reduziert Kursschwankungen, indem sie ihrem Portfolio bis zu 25 Prozent Pharmatitel beimischt

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