Fonds-Crashtest: Die besten Nachhaltigkeits-Fonds
Performance, Stressverhalten, Ratings – worauf es im Crashtest ankommt
DER FONDS hat 24 weltweit anlegende Aktienfonds mit einem nachhaltigen Investmentansatz auf ihre Qualität geprüft. In die Auswertung kamen alle Angebote, die Ende März 2010 mindestens drei Jahre alt und 10 Millionen Euro schwer waren. Im Performance-Vergleich ging es darum, über verschiedene Zeiträume besser abzuschneiden als der Gruppendurchschnitt. Im Stresstest punkteten jene Fonds, die wenig schwankten und die Verluste auch in extremen Turbulenzen moderat hielten. Der Rating-Vergleich schließlich bündelte die Noten der führenden Ratingagenturen. Die einzelnen Teilergebnisse flossen zu je einem Drittel in das Gesamtergebnis ein. Nähere Details zum Crashtest finden Sie hier.
DER FONDS
Die fünf Sieger und was ihre Manager auszeichnet
Im Herbst 2005 gab die österreichische 3-Banken-Gruppe – ein Zusammenschluss der Oberbank, der Bank für Tirol und Vorarlberg und der BKS Bank – die Idee auf, den damals noch überschaubaren Bereich nachhaltiger Investments mit einem Dachfonds abzudecken. Auch wenn das Angebot möglicher Zielfonds seither deutlich gestiegen ist, war es die richtige Entscheidung. Im Gegenzug verpflichtete die Gesellschaft nämlich mit Andreas Knörzer von der Schweizer Privatbank Sarasin einen der Pioniere der nachhaltigen Geldanlage als Berater. Das von Knörzer und seinem Team seit Ende der 80er Jahre aufgebaute Knowhow trug wesentlich zum guten Abschneiden des 3 Banken Nachhaltigkeitsfonds in den vergangenen fünf Jahren bei. Ähnlich wie im Sarasin Ökosar Equity Global (Rang 7 der Gesamtwertung) liegt der Schwerpunkt des 3 Banken Nachhaltigkeitsfonds bei europäischen Aktien. Das Anlagespektrum ist breit gefächert und umfasst Energie– und Technologiewerte ebenso wie Konsum- oder Finanztitel. Lediglich Investments in die Bereiche Kernkraft, Rüstung, Chlor- und Agrochemie, Tabak, Pornographie und grüne Gentechnik sind wie auch bei den nächstplatzierten Fonds tabu.
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