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Fonds-Crashtest: Henderson Global Technology ist der beste Technologiefonds

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Performance, Stressverhalten, Ratings – worauf es im Crashtest ankommt

DER FONDS hat alle weltweit anlegenden Technologiefonds geprüft, die Ende Juni 2010 mindestens drei Jahre alt und 10 Millionen Euro schwer waren. Im Performance-Vergleich ging es darum, über verschiedene Zeiträume besser abzuschneiden als der Gruppendurchschnitt. Im Stresstest punkteten jene Fonds, die wenig schwankten und die Verluste begrenzten. Der Rating-Vergleich schließlich bündelte die Noten von sieben Ratingagenturen. Für alle drei Kategorien gilt: Je höher der erzielte Rang, desto höher die Punktzahl. Der Spitzenreiter bekommt 100 Punkte, das Schlusslicht geht leer aus. Insgesamt kann ein Fonds auf diese Weise also maximal 300 Punkte erreichen. Nähere Details zum Crashtest finden Sie hier.

Warum dieser Markt jetzt interessant ist

Stuart O’Gorman, Manager des Henderson Global Technology

Trotz der exzellenten Aussichten ist der Technologiesektor derzeit noch sehr moderat bewertet: Anfang 2010 lag das prognostizierte Kurs-Gewinn-Verhältnis nur 1,1mal so hoch wie im MSCI World – so niedrig wie seit 20 Jahren nicht mehr. Und dies, obwohl die Branche die meisten liquiden Mittel generiert und über sehr saubere Bilanzen verfügt. Unterstützung kommt zudem von zwei starken Trends: Zum einen ist die IT-Infrastruktur in vielen Firmen veraltet – bereits mit relativ niedrigen Investitionen lassen sich hohe Kosten sparen. Zum anderen zeigen sich grundsätzliche Veränderungen im Konsumverhalten: High-Tech-Geräte wandeln sich immer stärker von Luxusgegenständen zu Alltagsgütern, für die Verbraucher entsprechend selbstverständlich Geld ausgeben. Dies gilt auch für die Schwellenländer, wo eine rasant wachsende Mittelschicht von den sinkenden Preisen für Handys oder Digitalkameras profitiert.

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Die fünf Sieger und was ihre Manager auszeichnet

Apple, Google, Hewlett-Packard – drei Namen, die für die führende Rolle US-amerikanischer Unternehmen im High-Tech-Sektor stehen. Deshalb ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass gleich vier der an der Spitze platzierten Technologiefonds diese drei Werte unter den Top Ten halten. Beim Gesamtsieger Henderson Global Technology, dessen Portfolio zu mehr als 75 Prozent aus US-Titeln besteht, machen sie derzeit zusammen knapp 20 Prozent aus. Fondsmanager Stuart O’Gorman – seit Ende 2000 Leiter des dreiköpfigen Technologie-Teams der britischen Gesellschaft – investiert vor allem in Großkonzerne, weitere prominente Beteiligungen sind Cisco, Microsoft und Intel.

Ähnlich investiert der Stresstest-Sieger, der viel kleinere Uni-Sector High-Tech. Der Fonds für „Computer, Software und Hochtechnologie“ legt seinen Schwerpunkt mit rund 80 Prozent auf IT-Unternehmen. John Scandalios hingegen mag nicht nur die Großen. Rund die Hälfte seines Franklin Technology steckt in kleinen und mittelgroßen Aktien – allerdings fast ausschließlich aus den USA. Etwas aus der Reihe schlägt der Aberdeen Technology: Dessen Portfolio besteht in der Regel aus weniger als 30 Titeln, und zum anderen ist es tatsächlich weltweit gestreut. US-Titel machen nicht einmal 40 Prozent aus, dafür steckt mehr als ein Drittel in asiatischen Titeln.

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