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Fonds-Crashtest: Swisscanto Small & Mid Cap Japan ist der beste Fonds für japanische Nebenwerte

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Performance, Stressverhalten, Ratings – worauf es im Crashtest ankommt

DER FONDS hat sämtliche Fonds für japanische Nebenwerte nach einem in Deutschland bislang einzigartigen Verfahren geprüft. In die Endrunde kamen alle Angebote, die Ende Januar 2010 mindestens drei Jahre alt und 10 Millionen Euro schwer waren. Im Performance-Vergleich ging es darum, über verschiedene Zeiträume besser abzuschneiden als der Gruppendurchschnitt. Im Stresstest punkteten jene Fonds, die wenig schwankten und die Verluste auch in extremen Turbulenzen moderat hielten. Der Rating-Vergleich schließlich bündelte die Noten der führenden Ratingagenturen. Die einzelnen Teilergebnisse flossen zu je einem Drittel in das Gesamtergebnis ein. Nähere Details zum Crashtest finden Sie hier.

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Warum dieser Markt jetzt interessant ist Patrik Scheuber, Aktien-Chef von Swisscanto

In Japan gibt es mehr als 3.000 kleinere Unternehmen, die häufig in Nischen operieren und sich teilweise über Jahre hinweg äußerst widrigen Marktbedingungen ausgesetzt sahen. Doch jetzt stehen die Zeichen auf Erholung: Die neugewählte Regierung von Premier Yukio Hatoyama hat erste Maßnahmen auf den Weg gebracht, mit denen sie die Binnenwirtschaft ankurbeln will. Auf die Aktien von Firmen, die über gesunde Bilanzen und gute Wachstumschancen verfügen, könnte das wie eine Initialzündung wirken. Wir erwarten, dass japanische Small Caps ihre operativen Gewinne 2010 im Durchschnitt um mindestens 50 Prozent steigern. Ein weiterer Pluspunkt, der für die Kleinen spricht: Mit durchschnittlich 2 Prozent bieten sie eine Dividendenrendite, die deutlich über den langfristigen lokalen Zinsen und auch über den Sätzen der großen Konzerne liegt.

Die fünf Sieger und was ihre Manager auszeichnet

Swisscanto, die Fondsgesellschaft der Schweizer Kantonalbanken, bewies bei der Beraterwahl für ihren japanischen Nebenwertefonds das richtige Gespür. Tadahiro Fujimura von Sparx Asset Management gilt vor Ort als einer der besten Kenner der japanischen Small- und Mid-Cap-Szene. Wie Sparx-Gründer Shu Abe folgt er einem valuebasierten Ansatz: Um gemessen an ihrem Substanzwert unterbewertete Firmen mit hohem Wachstumspotenzial zu finden, besucht sein Team pro Jahr mehr als 1.500 Unternehmen. Am Ende finden sich 50 bis 70 davon in seinem Fonds wieder. Die Mischung stimmt: Jeweils Platz 1 im Performance-und im Rating-Vergleich sowie Platz 3 im Stresstest sprechen für sich.

Ähnlich wie für Fujimura steht auch für Koji Nakatsuka das Gespräch mit den Unternehmenslenkern im Mittelpunkt seiner Arbeit. Darüber hinaus vertraut der Manager des außer in der Gesamtwertung auch in allen drei Teilbereichen nur knapp hinter dem Swisscanto Small & Mid Cap Japan liegenden Allianz RCM Japan Smaller Companies auf Informationen, die Mitarbeiter der konzerneigenen Research-Abteilung „Grassroots“ bei Abnehmern, Lieferanten und Kunden einholen.

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