Fonds: Je oller, desto doller

Fonds mit einer Historie von mehr als 20 Jahren entwickeln sich besser als jüngere. Das geht aus einer Untersuchung von E-Fundresearch hervor. Insgesamt 25.000 Fonds mit einer Zulassung in Deutschland, Österreich und der Schweiz wurden analysiert.

Dabei wurde geprüft, wie sie innerhalb der vergangenen drei Jahre gegenüber dem eigenen Vergleichsindex abschnitten. Ernüchternd: Weder etablierte Fonds, noch junge Produkte konnten über den beobachteten Zeitraum ihren Vergleichsindex schlagen. Fonds mit einer Historie von drei bis fünf Jahren verfehlten ihren Index um rund 1,5 Prozent. Dagegen lagen Fonds, die seit 10 bis 20 Jahren auf dem Markt sind,  rund 1,4 Prozent unter dem Vergleichsindex.

Am besten schnitten Fonds älter als 20 Jahre ab. Sie verfehlten den Index um nur 0,6 Prozent. Ursachen für das bessere Abschneiden der älteren Fonds sind zum einen geringe Verwaltungskosten, zum anderen der sogenannte „Survivorship Bias“: Schlechte Fonds, die geschlossen wurden, fallen aus den Datenbanken heraus, so dass nur die guten Produkte übrig bleiben, deren Wertentwicklung dadurch besser erscheint als sie wirklich ist.

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