Honestas-Geschäftsführer Stefan Kirchner

Honestas-Geschäftsführer Stefan Kirchner

Fonds-Portrait FO Vermögensverwalterfonds

In einem Boot mit Hamburgs Superreichen

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Sich nicht um den Kapitalerhalt sorgen und dennoch jedes Jahr solide Wertzuwächse erzielen: Diese Ziele, die zunehmend auch Anleger mit kleineren und mittleren Vermögen verwirklichen möchten, gelten für große Vermögen schon lange. Schließlich legen wohlhabende Familien besonderen Wert darauf, das vielfach über Generationen hinweg vererbte und weiter vermehrte Vermögen jederzeit möglichst sicher und gleichzeitig ertragreich anzulegen.

Eine kostengünstige und dabei überaus flexible Lösung
bietet das Hamburger Family Office Honestas bereits seit 2012 mit dem FO Vermögensverwalterfonds. Er wurde ursprünglich für die Enkelkinder eines bedeutenden Hamburger Familienstamms lanciert, steht mittlerweile aber auch anderen Anlegern offen – ohne Mindestanlage.

Nach Ansicht von Honestas-Geschäftsführer Stefan Kirchner gehört das Management großer Familienvermögen in die Hände der erfahrensten und besten Asset-Manager. Dafür wählt er für die einzelnen Segmente des Fonds diejenigen Vermögensverwalter aus, die auf dem jeweiligen Gebiet über eine ausgezeichnete und entsprechend nachgewiesene Kompetenz verfügen. „Anders als bei einem Dachfonds lassen sich so die vorgegebenen Risiko-Rendite-Profile einzelner Fondsmandate sehr genau steuern“, erklärt Kirchner. Bei Dachfondslösungen hingegen bleibe der Einfluss auf die tatsächliche Portfoliozusammensetzung meist begrenzt.

Wer glaubt, dass Kirchner die Zügel ganz aus der Hand gibt, der irrt.
Der Honestas-Geschäftsführer bestimmt mit seinem Team die Asset Allocation und legt für die einzelnen Anlageklassen Risikobudgets und Maximalquoten für Sub-Asset-Klassen fest – üblicherweise einmal pro Quartal. Die Einzeltitelauswahl in den jeweiligen Fondssegmenten liegt dann aber voll und ganz beim auserwählten Vermögensverwalter. „Dieser sollte eine Kernkompetenz mitbringen, die am Markt ihresgleichen sucht“, betont Kirchner.

Für die Segmente Anleihen und Aktien hatte Honestas bereits die Asset-Manager Aramea Asset Management und Flossbach von Storch in einem umfangreichen Prüfungsverfahren rekrutiert. Im Herbst 2014 schrieb das Hamburger Family Office dann ein weiteres, zunächst 10 Millionen Euro schweres Teil-Portfolio des FO Vermögensverwalterfonds öffentlich aus – diesmal im Bereich Absolute Return. Gesucht wurde eine marktunabhängige Anlagestrategie, die möglichst wenig mit den bereits abgedeckten Segmenten Aktien und Anleihen korreliert. Nach einem aufwendigen, von DAS INVESTMENT redaktionell begleiteten Auswahlprozess stand schließlich Anfang April der Sieger fest: Es ist First Private.

Dass das Honestas-Team ein gutes Händchen bei der Managerselektion hat,
zeigt der Blick auf die bisherige Wertentwicklung. Fast 8 Prozent hat der FO Vermögensverwalterfonds auf Jahressicht zugelegt, bei einer sehr geringen Volatilität von knapp 3 Prozent. Seit Auflage im Oktober 2012 steht eine Steigerung von gut 7 Prozent pro Jahr zu Buche. Diese Ergebnisse sind deutlich besser als die selbstgesteckten Zielvorgaben von jährlich 4 bis 6 Prozent Wertzuwachs bei maximalen Schwankungen zwischen 3 und 4 Prozent.

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