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Fonds-Vertrieb 2019 „Die solide japanische Wirtschaft wird unterschätzt“

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Welcher Ansatz für ESG ist Ihrer Meinung nach der beste? Wann gibt es endlich Standards?

Richters: ESG ist bestenfalls ein Rahmenwerk, in dem Standards und Definitionen sehr unterschiedlich sein können, es gibt keinen besten Ansatz. Zumal beispielsweise die Begriffe ESG und Impact oft über einen Kamm geschoren werden. Ein Unternehmen kann theoretisch ESG-technisch gut geführt sein, dennoch von der Geschäftstätigkeit aber einen negativen Einfluss auf die Umwelt/Klimaerwärmung haben, also negative Impact. Darüber hinaus ist es entscheidend, welche Perspektive man hat. Standards können Teil eines Rahmens sein, aber ich denke, der Markt wird zeigen, welchen Standpunkt die Investoren einnehmen wollen. Wir schauen mit dem UBAM Positive Impact bewusst, welchen echten Beitrag zum Gemeinwohl geleistet wird.

Nennen Sie mir bitte ein Thema, das 2019 besonders wichtig für die Fondsbranche wird oder ist.

Richters: Qualität, Klarheit und Transparenz waren in der Vergangenheit entscheidend und werden auch 2019 von zentraler Bedeutung bleiben. Ein Fonds oder eine Investmentlösung muss verständlich sein, den Bedürfnissen und Zielen des Investors gerecht werden. Ein ETF soll beispielsweise eine bestimmte Benchmark nachbilden und ein aktiver Fonds muss eben den verfolgten Mehrwert liefern. Ich denke, die Reduktion von Komplexität und die Fokussierung sind auf einem guten Weg.

Ist Donald Trump Ende 2019 immer noch Präsident?

Richters: Ja, ich kann mir aktuell nicht vorstellen, wie seine Präsidentschaft 2019 enden sollte.