Fondsboutique Newton Alleskönner mit Tradition

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Neben dieser flexiblen Multi-Asset-Strategie hat Newton eine flexible Rentenstrategie im Angebot, die sich bereits über elf Jahre bewährt hat. Diese verfolgt auch der 2010 aufgelegte BNY Mellon Global Dynamic Bond Fund. Der USD-Fonds will langfristig den Geldmarkt um 200 Basispunkte schlagen. Auf Fünf-Jahres-Sicht (Stand: Ende August 2017) hat er auf US-Dollar-Basis 2,6 Prozent pro Jahr erzielt.

Auch Fondsmanager Paul Brain splittet seinen Fonds in zwei Teile. Der Kern besteht aus Staatsanleihen aus Industrie- und Schwellenländern, Investmentgrade- und High-Yield-Unternehmensanleihen. Im Sicherungsbereich setzt er auf Cash, negative Durationen, Staatsanleihen-Derivate und auch auf Währungen.

„Seit Start der Strategie sind die Erträge zu nahezu gleichen Teilen den vier Anlageklassen im Kern und der Währungsallokation zuzuschreiben. Mal lief das eine, mal das andere besser“, so Brain. Zurzeit mag er vor allem europäische Hochzinsanleihen und US-Staatsanleihen.

Ebenfalls mit Erfolg, aber in ganz anderen Gefilden jagt sein Kollege Rob Marshall-Lee. Er hat für seinen BNY Mellon Global Emerging Markets Fund die Aktienmärkte der globalen Schwellenländer im Blick. Wie alle Newton-Manager verfolgt er mit seiner Bottom-up-getriebenen Aktienauswahl einen themenorientierten Ansatz. Eine Rolle spielen zum Beispiel Themen wie der Einfluss Chinas, Auswirkungen des Internets oder staatliche Lenkungen.

Auf Länderebene überzeugt Marshall-Lee schon lange der indische Markt, der seit Jahren ein hohes Gewicht im Fonds hat. Auch zu Ende September 2017 ist er mit 26 Prozent am höchsten gewichtet, dicht gefolgt von China.
Und das Konzept des BNY Mellon Global Emerging Markets Fund geht auf: In den vergangenen zwei Jahren konnten sich Anleger auf Euro-Basis über 17 Prozent Performance pro Jahr freuen.

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