Mellinckrodt German Opportunities La Ola mit halber Vola

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ANALYSE NACH PE-TRADITION

Größtmögliche Transparenz heißt für Oehm, nach Private-Equity-Tradition vorzugehen. Dazu gehört zu analysieren, in welche Branchen und Themen investiert werden soll, damit eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht, im Zeitraum von rund fünf Jahren von einer positiven Unternehmensentwicklung zu profitieren.

„Und wir fragen uns bei der Bewertung einer Aktie immer, ob wir auch das ganze Unternehmen kaufen würden“, betont Oehm. „Zudem ist wichtig, dass die werttreibenden Faktoren des Unternehmens auch den Kapitalmarkt interessieren.“

Rund 30 Aktien schaffen es dann ins Portfolio. Wenn Oehm und Flaig nicht genügend relevante Werte finden oder aufgrund ihrer Markteinschätzung etwas vorsichtiger agieren wollen, erhöhen sie die Kasseposition. So lag im August 2016 die Cash-Quote noch bei über 20 Prozent. Bis Ende Mai war sie auf knapp 7 Prozent gesunken.

Bislang ist die Strategie des Mellinckrodt German Opportunities aufgegangen. „Unsere Drei-Jahres-Performance entspricht in etwa der Dax-Performance, die Fonds-Volatilität war aber nur halb so hoch“, bilanziert Oehm.

 

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