Fondsfusion

Wiesbadener Fondsboutique schärft ihr Profil

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Die Fondsverschmelzung ist im Interesse der Anleger vorteilhaft, da somit das Teilfondsvolumen des Global Challenges vergrößert werden kann, gleichzeitig die Kostenbelastung sämtlicher Anleger gesenkt werden kann und letztendlich eine insgesamt wirtschaftlich effizientere Verwaltung zu Gunsten der Anleger möglich ist.

„Das Fondsvolumen des Top 20 ist im Laufe der Jahre zu klein geworden“, erklärt Thomas Hellener, Geschäftsführer bei Prima Fonds Service. „Das Konzept war für unsere Anleger zu konservativ ausgerichtet.“

Sieben globale Herausforderungen

Der Fonds Global Challenges investiert ausschließlich in Aktien von Unternehmen, die im Rahmen ihres Kerngeschäftes einen substanziellen Beitrag zur Lösung der sieben globalen Herausforderungen leisten.

Diese sind: die Bekämpfung der Ursachen und Folgen des Klimawandels, die Sicherstellung einer ausreichenden Versorgung mit Trinkwasser, ein nachhaltiger Umgang mit Wäldern, der Erhalt der Artenvielfalt, der Umgang mit der Bevölkerungsentwicklung, die Bekämpfung der Armut sowie die Etablierung von verantwortungsvollen Führungsstrukturen.

Rund um die diese sieben globalen Herausforderungen haben sich langfristige Megatrends manifestiert, die ein Umsatz- und Ertragswachstum für die betreffenden Unternehmen erwarten lassen, ist Thomas Hellener überzeugt.

Ausschlusskriterien für Geschäftsfelder


Der Fonds investiert aktuell vor allem in große Unternehmen aus Europa, den USA, Japan und Kanada. Ausgeschlossen sind dagegen Anlagen in Geschäftsfelder wie Atomenergie, Biozide, Chlorchemie, grüne Gentechnik und Rüstung.

Der Global Challenges wird von Hendrik Leber, dem geschäftsführenden Gesellschafter der Acatis Investment, gemanagt.

Die Vermögensgegenstände des übertragenden Teilfonds Top 20 werden in Form von Cash zum Übertragungsstichtag in den Global Challenges Anteilklasse A eingebracht. Es wird eine steuerneutrale Fusion angestrebt.

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