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Briten-Premier Boris Johnson (links) und Labour-Chef Jeremy Corbyn am 19. Dezember 2019 im House of Parliaments: Kurz zuvor hatte Johnson die Unterhauswahl gewonnen und damit eine Rally an den Aktienmärkten ausgelöst. | © Getty Images Foto: Getty Images

Fondsmanager gegen ETFs

Wo aktives Management am besten läuft

Wer im vergangenen Jahr erfolgreiche aktive Fondsmanager suchte, fand sie vor allem in drei Kategorien:

  • Britische Standardwerte
  • Euro-Unternehmensanleihen
  • Aktien aus globalen Schwellenländern

Das ermittelte das Analysehaus Morningstar im Rahmen seines vierteljährlich erscheinenden Fondsbarometers. Wobei das bis zum vergangenen Quartal noch Aktiv-Passiv-Barometer hieß. Darin prüfen die Analysten für 15 Kategorien, wie viele aktive Fondsmanager die konkurrierenden Indexfonds (ETFs) geschlagen haben.

Und siehe da: In den drei genannten Vergleichsgruppen ließen mehr als die Hälfte der Fondsmanager die Indexprodukte hinter sich. Bei den britischen Aktien und den Euro-Unternehmensanleihen sind es jeweils 60 Prozent, bei den Schwellenländeraktien immerhin 56 Prozent.

Am schwächsten schlugen sich Manager für US-amerikanische (25 Prozent) und europäische Standardaktien. Wobei es bei den US-Werten kein Wunder ist. Die nach wie vor sehr stark laufenden Tech-Werte sind in allen ETFs sehr hoch gewichtet. Erst wenn diese Indexschwergewichte einmal schwächeln, bekommen aktive Manager bessere Chance.

Den Erfolg der GB-Manager führt Morningstar-Chefredakteur Ali Masarwah auf die Erleichterungs-Rally bei Nebenwerten zurück, die kurz nach der Wahl einsetzte. Schließlich dürfen auch Fondsmanager für Standardwerte einige kleine Titel beimischen – und können damit den Markt schlagen.

Ein ähnlicher Effekt half übrigens auch Fondsmanagern für deutsche Standardwerte, von denen 44 Prozent die Indexkonkurrenz schlugen.

Weitere Ergebnisse und Informationen (auch im Langfristvergleich) finden Sie bei Morningstar hier.

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