Fondsporträt ODDO BHF Algo Trend US Fokus auf die langfristigen Outperformer des S&P 500

Stefan Braun und Karsten Seier sind Leiter für Systematische Strategien bei ODDO BHF AM und verwalten den ODDO BHF Algo Trend US. Das dem Fonds zugrundeliegende Faktormodell haben sie vor 18 Jahren entwickelt.  | © ODDO BHF Asset Management

Stefan Braun und Karsten Seier sind Leiter für Systematische Strategien bei ODDO BHF AM und verwalten den ODDO BHF Algo Trend US. Das dem Fonds zugrundeliegende Faktormodell haben sie vor 18 Jahren entwickelt. Foto: ODDO BHF Asset Management

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Aktive Fondsmanager haben es am amerikanischen Aktienmarkt nicht leicht. In dem extrem gut analysierten Markt mit einer hohen Informationsdichte ist es eine Herausforderung, einen Mehrwert gegenüber dem Index zu erzielen. Unmöglich ist eine Outperformance jedoch nicht, wie Stefan Braun und Karsten Seier seit mehr als zehn Jahren beweisen. Die beiden Leiter für Systematische Strategien bei ODDO BHF AM haben im Jahr 2000 eine Momentum-Strategie für den europäischen Aktienmarkt entwickelt, die sie seit 2005 auch im US-Markt umsetzen. Seit Juli haben auch deutsche Privatanleger Zugang zum US-Ansatz über den ODDO BHF Algo Trend US. „Faktorbasierte Konzepte wie unsere Momentum-Strategie nutzen genau das aus, worunter die meisten fundamentalen aktiven Manager leiden, nämlich unter dem menschlichen Faktor, der zu einer Verzerrung in der Informationsverarbeitung führt“, erklärt Braun.

Der Fonds investiert nach einem rein quantitativen Ansatz in US-Standardwerte aus dem S&P 500. Bauchentscheidungen der Fondsmanager gibt es nicht. Grundlage der Auswahl sind Kurstrends. Es wird also in Aktien investiert, deren Kurse sich in der Vergangenheit am besten entwickelt haben. Braun und Seier verfolgen allerdings keinen Standard-Ansatz, wie er in den meisten Momentum-ETFs zum Einsatz kommt. Ihr Ziel ist es vielmehr, ein stabiles Portfolio zu bieten, das eine Outperformance gegenüber dem S&P liefert und gleichzeitig die Kernrisiken des Momentum-Ansatzes reduziert. „Klassische Momentum-Ansätze haben Probleme, wenn Trendwechsel einsetzen“, sagt Seier. Vor allem wenn diese schnell, massiv und auf vielen Ebenen erfolgen, wie beispielsweise in der Finanzkrise, kann es zu herben Verlusten kommen. Dieses Rückschlagpotenzial senkt der Fonds über ein ausgeklügeltes Risikomanagementsystem.

Trendwechselrisiken reduzieren

Im Gegensatz zu klassischen, kurzfristig ausgerichteten Ansätzen haben die beiden Fondsmanager die langfristigen Outperformer am US-Aktienmarkt im Visier. Einmal im Monat werden Anlageentscheidungen für den Fonds getroffen. Der Anlageprozess besteht aus zwei Teilen. Im Rahmen der Momentum-Faktor-Analyse prüft das Team, welche Aktien des S&P 500 im Vergleich zum Gesamtindex gut abgeschnitten haben. Betrachtet werden ein Neun-Monats-Zeitraum und ein Drei-Jahres-Zeitraum. Wobei letzterer in der Bewertung doppeltes Gewicht hat. Der kurzfristige Kurstrend dient vor allem der Überprüfung, ob der langfristige Trend noch intakt ist.

Den zweiten und wesentlichen Teil des Investmentprozesses bilden die Portfoliokonstruktion und das Risikomanagement. „Um Trendwechselrisiken zu managen, muss sichergestellt sein, dass der Fonds nicht auf einzelne Themen konzentriert ist, wie etwa auf den aktuell starken Kurstrend bei Technologieaktien“, sagt Seier. Vielmehr streuen die Fondsmanager das Fondsvermögen über eine Vielzahl von Trends, die mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht alle gleichzeitig brechen und so für mehr Stabilität im Portfolio sorgen. In der Regel investiert der Fonds in rund 100 Aktien und ist breit über die Sektoren diversifiziert. Maximal 3 Prozent nach oben und unten weichen die Sektorgewichtungen von der Indexvorgabe ab.

Zyklische Schwankungen im Portfolio vermeiden

Daneben wollen die Fondsmanager die zyklische Schwankung im Portfolio reduzieren. „Wir kaufen nicht tendenziell zyklische Unternehmen, wenn der Markt steigt, und defensive, wenn der Markt fällt. Wir sorgen vielmehr dafür, dass die Marktsensivität, das Beta, des Portfolios langfristig stabil ist“, erklärt Seier. Es liegt in der Regel bei knapp unter 1. Die relative Gewichtung der Titel im Portfolio hängt von der Stärke des Momentums und dem Risikobeitrag zum Portfolio ab. Meist werden die Positionen über einen längeren Zeitraum aufgebaut, also bei einer Verstärkung des Trends nachgekauft. Die Haltedauer der Aktien liegt im Schnitt bei zwei bis zweieinhalb Jahren und ist damit deutlich länger als bei Standard-Momentum-Ansätzen. „Mit dem Fonds können wir allen Anlegern mit einer strategischen Allokation am US-Aktienmarkt eine gute, stabile Alternative zum Beispiel zu passiven Anlagen anbieten“, fasst Braun zusammen.

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