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UBS-Logo an einer Züricher Filiale: Die UBS will die Mehrheitsanteile am hauseigenen Fond-Center verkaufen. | © Getty Images Foto: Getty Images

Fondsvertriebsplattform für Geschäftskunden geplant

Clearstream übernimmt Mehrheitsanteile an UBS-Fondcenter

Clearstream, Tochterunternehmen der Deutschen Börse, will 51,2 Prozent der Anteile am Fond-Center der UBS übernehmen. Das berichtet die Nachrichtenagentur DPA und beruft sich dabei auf Informationen aus der Schweizer Großbank. Die Anteile an der Fonds- und Serviceplattform sollen demnach im Verlauf der zweiten Jahreshälfte 2020 abschließend an Clearstream übergehen.

Nach der Übergabe wollen die Frankfurter das UBS-Fondcenter mit ihrer hauseigenen Plattform „Clearstream Fund Desk“ zusammenlegen. Durch die Fusion solle eine „global führende Fondsvertriebsplattform für Geschäftskunden“ mit rund 230 Milliarden Euro verwaltetem Vermögen entstehen.

Zur Höhe des Verkaufspreises habe die UBS keine Angaben gemacht. Allerdings solle der Verkauf das hauseigene Kapital um rund 400 Millionen US-Dollar stärken und den Gewinn nach Steuern um 600 Millionen US-Dollar erhöhen.

Die restlichen 48,8 Prozent der Anteile sollen laut DPA zunächst bei der UBS verbleiben. Eine Vereinbarung zwischen beiden Parteien soll sicherstellen, dass die Bank die restlichen Anteile zu einem späteren Zeitpunkt an Clearstream verkaufen kann.

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