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Forsa-Studie zur Altersvorsorge

Die Deutschen wollen vor allem Sicherheit

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87 Prozent der Bundesbürger wollen eine Garantie, wenn es um ihre Altersvorsorge geht. Wer die Wahl zwischen einer niedrigeren, aber garantierten Verzinsung und einer höheren Verzinsung ohne Garantie hat, setzt auf Sicherheit, so das Ergebnis einer Forsa-Studie.

55 Prozent der Deutschen zwischen 30 und 44 Jahren haben deshalb eine Lebensversicherung abgeschlossen. Diese erfülle die Ansprüche der Sparer offenbar am besten. Auf Platz zwei der meistgewählten Altersvorsorgeformen liegen Sparbuch und Eigenheim (je 49 Prozent). Aber auch über die geförderte Altersvorsorge (Riester- und Rürup-Rente) sparen 47 Prozent dieser Altersgruppe.

Insgesamt glauben 82 Prozent aller Befragten unter 65 Jahren, dass die staatliche Rente nicht ausreichen wird. Bei den Unter-30-Jährigen sind es 76 Prozent. Allerdings legen nur 25 Prozent der jungen Menschen Geld für die Altersvorsorge zur Seite. Bei den meisten reiche das Einkommen nicht aus, um fürs Alter vorzusorgen. Dieses Problem betrifft jedoch nicht nur diese Altersgruppe, im Schnitt sorgen 22 Prozent der Deutschen nicht vor.

Das Rentensystem steht vor einem Problem: Fitness, bewusste Ernährung, gute medizinische Versorgung – die Lebenserwartung steigt. Jeder zweite könnte heute 100 Jahre alt werden. Rentner verbringen durchschnittlich 19 Jahre im Ruhestand. Der Ökonom Hans-Werner Sinn meint, das Rentensystem rutsche in eine fundamentale Finanzierungskrise. Gehen die „Babyboomer“ (die geburtenstarken Jahrgänge von 1955 bis 1969) in Rente, breche der Rentenkasse eine weitere wichtige Stütze weg. Mit diesen Aussichten im Hintergrund ist es nicht verwunderlich, dass 31 Prozent der Befragten dem Älterwerden mit Sorge entgegen blicken. So richtig optimistisch sind nur 10 Prozent.

Für die Studie befragte das Meinungsforschungsinstitut Forsa 2.001 Personen ab 18 Jahren.

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