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Frank Lamsfuß im Interview „Eine frühzeitige Absicherung des Pflegerisikos ist wichtig“

Frank Lamsfuß, Vertriebsvorstand der Barmenia Versicherungen (Foto: Daniel Schmitt)
Frank Lamsfuß, Vertriebsvorstand der Barmenia Versicherungen (Foto: Daniel Schmitt)
DAS INVESTMENT.com: Warum halten Sie eine frühzeitige Absicherung des Pflegerisikos für wichtig?

Frank Lamsfuß:
Eine Pflegeabsicherung wird umso teurer, je später der Kunde mit dem Versicherungsschutz beginnt. Zudem können Vorerkrankungen die Beiträge erhöhen oder die Versicherbarkeit sogar ganz gefährden. Hinzu kommt, dass die gesetzliche Pflegeversicherung die Kosten einer Pflege bei Weitem nicht abdeckt.

Sind denn jüngere Versicherte auf das Thema Pflege überhaupt gut ansprechbar?

Aber sicher. Allerdings muss die Notwendigkeit dieses Schutzes aktiv vermittelt werden. Viele junge Menschen erliegen leider dem Irrtum, sie seien durch die gesetzliche Pflegeversicherung ausreichend abgesichert. Die Zahlen sprechen hier aber eine deutlich andere Sprache, und das lässt sich im Beratungsgespräch gut vermitteln.

Welche Dynamikmöglichkeiten bietet die Barmenia bei Beiträgen und den damit zusammenhängenden gesteigerten Leistungen?


Bei Vertragsabschluss kann eine Beitragsdynamik vereinbart werden, mit der sich die BU-Rente erhöhen lässt. Gleichzeitig wächst in demselben Verhältnis die Pflege-BU-Rente. Die Dynamik kann aber auch ganz oder teilweise zum Aufbau einer aufgeschobenen Pflegerentenversicherung verwendet werden. Diese beginnt, wenn der Versicherungsschutz aus der BU-Versicherung endet.

Aber man könnte ja ebenso gut zwei separate Policen abschließen. Was spricht Ihres Erachtens für die gekoppelte Barmenia-Lösung?

Wir halten es für sehr sinnvoll, dass der Versicherte bereits in jungen Jahren einen lebenslangen Pflegeschutz erhalten kann und während seines Erwerbslebens gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit abgesichert ist. Gleichzeitig ist der Beitrag für eine Pflegeversicherung nach Ablauf der Berufsunfähigkeitsversicherung deutlich geringer, als wenn erst im Alter eine neue Pflegerentenversicherung abgeschlossen würde.
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