Franklin Templeton hat für seinen im März aufgelegten Franklin Lexington PE Secondaries Fund (Flex-I) ein verwaltetes Vermögen von 1,2 Milliarden US-Dollar gemeldet. Der Fonds, der sich auf Private-Equity-Secondaries spezialisiert, richtet sich an Wealth-Management-Kunden aus Asien-Pazifik, Europa, Kanada und Lateinamerika.
Der Fonds nutzt eine Evergreen-Struktur. Anleger können kontinuierlich ein- und aussteigen, es gibt keine festen Laufzeiten oder Sperrfristen.
Christian Machts, Leiter Deutschland und Österreich bei Franklin Templeton, sieht darin einen entscheidenden Vorteil: „Deutsche Anleger sind sehr anspruchsvoll und legen großen Wert auf Qualität, Transparenz und langfristige Wertschöpfung.
Flex-I stößt auf große Resonanz, weil er diese Eigenschaften mit der Innovation einer Evergreen-Struktur verbindet und den Kunden Zugang zu erstklassigen Private-Equity-Secondaries bei gleichzeitiger Flexibilität und Liquidität bietet. Der Fonds ermöglicht Diversifikation, reduziert das Blind-Pool-Risiko und sorgt für frühere Cashflows, ohne dabei institutionelle Standards zu vernachlässigen.“
Bis Ende 2028 soll das in Evergreen-Fonds für Private Markets verwaltete Vermögen in Europa auf 240 Milliarden Euro anwachsen, prognostiziert Franklin Templeton.
Partnerschaft mit Lexington
Der Fonds wird von Lexington Partners verwaltet. Lexington ist seit über 31 Jahren im Sekundärmarkt für Private Equity tätig und verwaltet entsprechende Fonds. Franklin Templeton übernahm Lexington 2021.
Franklin Templeton verwaltet nach eigenen Angaben zum 30. Juni 2025 alternative Anlagen im Wert von 254 Milliarden US-Dollar. Das Portfolio umfasst neben Private Equity auch Privatkredite, Immobilien, Absicherungsstrategien, Risikokapital und digitale Vermögenswerte.

