Franklin-Templeton-Studie

Davor haben deutsche Investoren am meisten Angst

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Alle Welt hat in den letzten Tagen auf Europa und speziell auf Griechenland geschaut und sich gefragt, ob es dieses Mal zum Zahlungsausfall kommt. Erneut hat es Griechenland aber geschafft, einen Aufschub von seinen Gläubigern zu bekommen. Damit dürften die Sorgen der Börsianer sich bis zum nächsten Zahltag verschoben haben. Aber ist Griechenland und die Eurokrise wirklich das Schreckensszenario schlechthin, oder gibt es doch noch größere Schreckgespenster für Investoren auf der Welt? Die Fondsgesellschaft Franklin Templeton hat über 11.500 Anleger, in 23 verschiedenen Ländern, zum Thema Anlagestrategien und Gefahren befragt. Die Antworten, die dabei herauskamen, zeigen, dass deutsche Investoren eine andere Top-Angst haben als ihre Kollegen im Rest der Welt. Die größte Angst für Börsianer ist der Zustand der Weltwirtschaft. Es ist nicht so, dass deutsche Anleger keine Sorge vor einer Verschlechterung der globalen Lage haben. Auch sie fürchten sich davor. Aber diese Angst liegt nur auf dem zweiten Platz. Die Lage der Weltwirtschaft treibt die Deutschen sogar mehr um, als die staatliche Geld- und Steuerpolitik im eigenen Land. Aber am meisten sorgt die deutschen Anleger die Schuldenkrise in Europa. 61 Prozent der befragten Investoren sehen darin das größte Problem für 2015.

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