Frau mit Kind im Homeoffice Foto: Pexels

Clark-Umfrage

Frauen im Homeoffice fühlen sich gesünder

Seit Beginn der Pandemie werden Unternehmen dazu angehalten, die Belegschaft wenn möglich von zuhause aus arbeiten zu lassen, um das Infektionsrisiko zu senken. Laut einer Umfrage des Versicherungsmanagers Clark und des Forschungsinstituts Yougov unter rund 1.000 Menschen hatten jedoch nur 17 Prozent der Beschäftigten tatsächlich die Möglichkeit, während der Corona-Pandemie ins Homeoffice zu gehen.

Vor Corona war diese Arbeitsform bereits bei 7 Prozent der Befragten möglich. Fast jeder dritte Befragte (28 Prozent) hatte einen Beruf, den er gar nicht von zuhause aus ausüben kann.

Jede 5. Frau erfreut sich besserer Gesundheit

Seit Corona achten 70 Prozent der Bundesbürger stärker auf ihre Gesundheit, so ein weiteres Studienergebnis. Doch wie wirkt sich der Arbeitsplatz in den eigenen vier Wänden darauf aus? Dazu gehen die Meinungen weit auseinander. So geben zwar 14 Prozent der Studienteilnehmer an, dass sich ihre Gesundheit im Homeoffice verschlechtert hat. Genauso viele Befragte berichten jedoch von einer besseren Gesundheit im Homeoffice.

Das trifft insbesondere auf Frauen zu: Von ihnen berichten 20 Prozent von einer besseren Gesundheit durch die Arbeit von zu Hause aus. Bei den Männern tun das nur 8 Prozent.

Und wie sieht es mit der Unterstützung seitens des Arbeitgebers aus? Diese erhalten laut Studie nur die wenigsten Beschäftigten. Gerade einmal 2 Prozent der Befragten erhielten eine betriebliche Gesundheitsschulung fürs Homeoffice. Und nur 4 Prozent der Befragten bekamen einen Zuschuss zur Ausstattung des heimischen Arbeitsplatzes.

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