Sarah Steiner (Redakteurin)Lesedauer: 2 Minuten

Altersvorsorge bei Swiss Life Deutschland Frauenanteil liegt bei 43 Prozent

Touristen am Timmendorfer Strand
Touristen am Timmendorfer Strand: Frauen haben im Jahr 2019 im Durchschnitt 46 Prozent weniger Rente bekommen als Männer. | Foto: Imago Images / Chris Emil Janßen

Weibliche Kunden von Swiss Life Deutschland sorgen seltener fürs Alter vor als männliche Kunden. Das geht aus einer Datenauswertung von 1,5 Millionen Kunden der Swiss-Life-Beratungsunternehmen Swiss Life Select, Tecis, Hornbach und Proventus hervor. Die Differenz im Vorsorgeverhalten der Geschlechter liegt aktuell bei 13 Prozentpunkten. 43 Prozent der Kunden, die ein Altersvorsorge­produkt abschließen, sind Frauen, 56 Prozent sind männlich. Ein Prozent der Kundschaft ist keinem Geschlecht zugeordnet. 

Eine Umfrage von Swiss Life Deutschland zeigt, dass 53 Prozent der Frauen und 57 Prozent der Männer zwar glauben, mehr als 150 Euro monatlich sparen zu müssen, um im Alter den gewohnten Lebensstandard zu halten. 22 Prozent der Frauen und 36 Prozent der Männer investieren diese Summe tatsächlich.

85 Prozent der befragten Frauen glauben, dass der Rentenunterschied zwischen Männern und Frauen bei unter 40 Prozent liegt. Ein gutes Drittel der Frauen (32 Prozent) stuft diese Rentenlücke bei höchstens 20 Prozent ein. Der OECD zufolge haben Frauen im Jahr 2019 im Durchschnitt jedoch tatsächlich 46 Prozent weniger Rente bekommen als Männer.  „Vielen Frauen ist überhaupt nicht bewusst, wie dramatisch sich der Gender Pension Gap später bei der Altersrente auswirkt“, sagt Swiss-Life-Deutschlandchef Jörg Arnold.

Arnold weiter: „Obwohl Frauen immer noch seltener für die Zukunft vorsorgen als Männer, nehmen sie heute das Zepter für ein selbstbestimmtes Leben früher in die Hand.“ Das Durchschnittsalter der Kundinnen von Swiss Life Deutschland lag im Jahr 2010 beim Abschluss eines Altersvorsorgeproduktes bei 33,9 Jahren. Aktuell liegt es bei 30,9 Jahren.

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