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100-Dollar-Noten, Foto: Getty Images

100-Dollar-Noten, Foto: Getty Images

Für den Schuldenabbau

So viel spenden Amerikaner an ihr Finanzministerium

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„Frag nicht, was dein Land für dich tut, sondern was du für dein Land tun kannst“, forderte schon Ex-US-Präsident John F. Kennedy. Wieso nicht auch einmal dem Staat helfen?

Die Internetseite treasurydirect.gov des US-Finanzministeriums zeigt, wie jeder Bürger direkt mitwirken kann, die öffentlichen Staatsschulden abzubauen. Spenden von lebenden Personen, aber auch Erbschaften sind willkommen. 

Treasurydirect stellt den unmittelbaren Draht zwischen Ministerium und Bürger her. Die Seite listet auf, welcher Art Spenden sein müssen, damit sie in den öffentlichen Schuldenabbau fließen können:
  • Akzeptiert werden direkte Geldspenden, die mit dem Zweck eingehen, den öffentlichen Schuldenberg zu verkleinern.
  • Bürger, die Staatsobligationen halten, die also Gläubiger der USA sind, können ausstehende Forderungen ihrem Schuldner gern erlassen und den Erlös in den Schuldenabbau des Landes stecken.
  • Auch bei Veräußerung von anderem nicht materiellen Eigentum darf der Erlös gern mit der Bestimmung „Abbau von öffentlichen Schulden“ an den Staat gehen.
Die Seite präsentiert auch die Summen, die pro Jahr auf diese Weise zusammengekommen sind: Seit 1996 waren es zwischen 660.000 und 7,7 Millionen US-Dollar jährlich. Dass damit real etwas bewirkt wurde, darf angezweifelt werden: Die öffentliche Verschuldung der USA beläuft sich auf mittlerweile rund 19 Billionen US-Dollar.

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