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Anlagerisiken reduzieren Für mehr Rendite kommt es auf mehr als die richtige Aktienauswahl an

Der Wissenschaftler William F. Sharpe (links) erhält 1990 in Stockholm von König Carl Gustaf (rechts) den Wirtschaftsnobelpreis für sein Capital Asset Pricing Modell (CAPM)
Der Wissenschaftler William F. Sharpe (links) erhält 1990 in Stockholm von König Carl Gustaf (rechts) den Wirtschaftsnobelpreis für sein Capital Asset Pricing Modell (CAPM): Zahllose Veröffentlichungen belegen heute den Mehrwert von Faktoren bei der Aktienselektion. | Foto: Imago Images / TT

Waren systematische oder quantitative Aktienstrategien früher vor allem im institutionellen Bereich vorzufinden, stehen diese Investmentdisziplinen heute allen Investoren über passende Fondslösungen zur Verfügung. Die zunehmende Popularität lässt sich mit den zahlreichen Vorteilen des Ansatzes erklären. Hier ein Überblick: 

Quantität
Traditionelle Fondsmanager und Analysten studieren Bilanzen und Geschäftsberichte, treffen die Vorstände der Unternehmen und leiten aus den gesammelten Daten und Eindrücken eine Anlageentscheidung ab. Die zur Verfügung stehende Zeit ist hier der Engpass und begrenzt die Anzahl der zu untersuchenden Titel.

Systematische Aktienstrategien hingegen durchsuchen und analysieren mit Hilfe modernster Technik große Datenbanken mit unzähligen Informationen zu Unternehmen des jeweiligen Anlageuniversums. Die einbezogenen Daten und Arbeitsschritte ähneln dabei denen des traditionellen Managers, jedoch kann durch die Automatisierung eine wesentlich größere Menge von Informationen in einem Bruchteil der Zeit verarbeitet werden. Mit steigender Rechenkapazität und Qualität der Daten ist es möglich, immer detailliertere Analysen für immer größere Anlageuniversen durchzuführen. Dabei kommen auch Perlen aus der zweiten und dritten Reihe zu Tage, die auf herkömmlichen Weg verborgen geblieben wären.

Erfolgsaussichten
Zahlreiche wissenschaftliche Studien belegen, dass die Mehrrendite von Titeln durch bestimmte Merkmale, wie zum Beispiel Value, Quality oder Momentum zu erklären ist. Man spricht in diesem Zusammenhang von sogenannten Faktoren. Angefangen bei dem mit dem Nobelpreis honorierten CAPM-Modell, über den Nachweis einer Size-Prämie, gibt es heute mehrere hundert wissenschaftliche Veröffentlichungen, die den Mehrwert von Faktoren in der Aktienselektion belegen. Die Stile einiger der besten Manager sind Faktoren zuzuordnen und die erzielten Überrenditen zum Teil durch diese erklärbar. Der Investmentstil von Warren Buffet zum Beispiel ist mit den Faktoren Bewertung und Qualität verortet.

 

Wiederholbarkeit und Nachvollziehbarkeit
Systematische Aktienstrategien sind meist komplett regelgebunden und werden stringent umgesetzt. Dabei bleiben Bauchgefühl, Intuition und andere weiche Komponenten außen vor. Die Reduktion des menschlichen Einflussfaktors auf die Anlageentscheidung ermöglicht es, den Prozess der Selektion in immer wieder gleicher Qualität durchzuführen. Dies macht die Selektion transparenter und nachvollziehbarer. So kann ein systematischer Manager in der Regel darstellen, anhand welcher Kriterien ein Titel ins Portfolio aufgenommen wurde.

Diversifikation
Im Portfolio wird das Risiko durch eine Streuung des Vermögens auf viele möglichst voneinander unabhängige Einzelanlagen reduziert. Genau diesen Diversifikationseffekt machen sich viele systematische Manager zu Nutze, indem sie nicht nur einen Stil, sondern mehrere Faktoren (Multi-Faktor) im Selektionsprozess berücksichtigen und somit das Strategierisiko signifikant reduzieren. Ein deutlicher Mehrwert lässt sich zudem erzielen, wenn man das Portfolio nicht aus einzelnen Faktor-Sub-Portfolien zusammensetzt, sondern diese in Interaktion setzt. Dies erhöht die Trefferquote und den Erwartungswert signifikant.

Die Grenzen von systematischen Anlagestrategien

Ein Portfolio Manager spielt weiterhin die zentrale Rolle, denn eine Strategie kann nur so gut sein wie der Mensch dahinter. Daher bleibt das Wissen und die Erfahrung des Managers ausschlaggebender Erfolgsfaktor, wenn auch in anderem Kontext.

Jede Maschine braucht den richtigen Treibstoff, was bei einem Motor das Benzin ist, sind bei einem systematischen Ansatz die Daten. Nur mit quantitativ ausreichenden und qualitativ hochwertigen Informationen können quantitative Strategien höchste Leistung bringen. Anlageregionen, in denen diese Daten nicht verfügbar sind, sollten daher eher traditionell bewirtschaftet werden.

Auch regelgebundene Ansätze unterliegen den gleichen Naturgesetzen wie traditionelle Ansätze, auch sie können makroökonomische Schocks nicht umgehen und das Auftauchen von schwarzen Schwänen nicht prognostizieren.

Der Weg bei Habbel, Pohlig & Partner

Da wir bei Habbel, Pohlig & Partner von den Vorteilen systematischer Anlagestrategien überzeugt sind, setzen wir zur Identifikation aussichtsreicher Portfoliotitel auf unsere hauseigene HP&P-Multi-Faktor-Strategie. Systematisch hält diese nach Unternehmen Ausschau, die unter Aspekten wie Qualität, Trend, Risiko, Ratings und Aktienrückkäufe ganzheitlich überzeugen. Werttreiber ist hierbei nicht nur die Auswahl der richtigen Aktien, sondern insbesondere auch die Vermeidung von unerwünschten Risiken.

 

Disclaimer:

Die Angaben dienen ausschließlich Marketing- und Informationszwecken und stellen keine Aufforderung zum Kauf oder Verkauf von Fondsanteilen dar. Das Sondervermögen weist auf Grund seiner Zusammensetzung und seiner Anlagepolitik ein nicht auszuschließendes Risiko erhöhter Volatilität auf, d.h. in kurzen Zeiträumen nach oben oder unten stark schwankender Anteilpreise. Alleinige Grundlage für den Anteilerwerb sind die Verkaufsunterlagen (Basisinformationsblatt, Verkaufsprospekt, Jahres- und Halbjahresbericht) zum Investmentvermögen. Verkaufsunterlagen zu allen Investmentvermögen der Universal-Investment sind kostenlos bei Ihrem Berater / Vermittler, der zuständigen Verwahrstelle / Depotbank oder bei Universal-Investment unter www.universal-investment.com erhältlich. Eine Zusammenfassung Ihrer Anlegerrechte in deutscher Sprache finden Sie auf www.universal-investment.com/media/document/Anlegerrechte. Zudem weisen wir darauf hin, dass Universal-Investment bei Fonds für die sie als Verwaltungsgesellschaft Vorkehrungen für den Vertrieb der Fondsanteile in EU-Mitgliedstaaten getroffen hat, beschließen kann, diese gemäß Artikel 93a der Richtlinie 2009/65/EG und Artikel 32a der Richtlinie 2011/61/EU, insbesondere also mit Abgabe eines Pauschalangebots zum Rückkauf oder zur Rücknahme sämtlicher entsprechender Anteile, die von Anlegern in dem entsprechenden Mitgliedstaat gehalten werden, aufzuheben. Die Wertentwicklung der Vergangenheit ist kein verlässlicher Indikator für die zukünftige Wertentwicklung. Die Ermittlung der Wertentwicklung erfolgt nach der BVI-Methode (ohne Berücksichtigung von Ausgabeaufschlägen). Bei einem Anlagebetrag von EUR 1.000,00 über eine Anlageperiode von fünf Jahren und einem Ausgabeaufschlag von 5 Prozent würde sich das Anlageergebnis im ersten Jahr um den Ausgabeaufschlag in Höhe von EUR 50,00 sowie um zusätzlich individuell anfallende Depotkosten vermindern. In den Folgejahren kann sich das Anlageergebnis zudem um individuell anfallenden Depotkosten vermindern. Die Performance wird anhand der BVI Methode ermittelt. Die Fondsperformance gemäß BVI-Methode ist die prozentuale Änderung des Anteilswertes zwischen Beginn und Ende des Berechnungszeitraums. Dabei wird von der Wiederanlage evtl. Ausschüttungen ausgegangen.

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