Auditorium bei einem der Diskussions-Panels auf der funds excellence 2013. Foto: Manfred Kötter

Auditorium bei einem der Diskussions-Panels auf der funds excellence 2013. Foto: Manfred Kötter

funds excellence 2013: „Erwartungen übertroffen“

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„Im Juli, kurz vor Ferienbeginn und trotzdem über 500 hochkarätige Fachbesucher“, freute sich Klaus-Dieter Erdmann, als er die Gäste der diesjährigen funds excellence vor der ersten Paneldiskussion im Steigenberger Hotel Frankfurter Hof begrüßte. Die führende Veranstaltung rund um Vermögensverwaltende Fonds (VV-Fonds) hat bei ihrer zweiten Auflage mehr als doppelt so viele Interessierte angelockt wie im Vorjahr. Das Fazit des Mitveranstalters Erdmann, Geschäftsführer der MMD Multi Manager GmbH, lautet daher: „Die funds excellence hat sich etabliert.“ Am Morgen lieferten die Teilnehmer der ersten Podiumsdiskussion Markus Kaiser, Peter Dreide, John Korter, Hendrik Leber und Stefan Lecher erste Antworten auf die aktuellen Herausforderungen am Markt, vor allem das Niedrigzins-Umfeld. Die verschiedenen Ansätze der Vermögensverwalter, um das Anlagerisiko zu minimieren, könnten unterschiedlicher nicht sein. „Diversifikation funktioniert nicht mehr, mittlerweile sind alle Märkte miteinander korreliert“, ist Acatis-Chef Leber überzeugt und wirft damit eine Basisregel der Vermögensanlage über Bord. Echte Bonität sucht er auch lieber bei Firmen und nicht bei Staaten. TBF-CIO Dreide hingegen interessiert sich seit langer Zeit wieder für 10-jährige Staatspapiere. Allerdings meint auch er: „Statt Diversifikation ist aktuell eine Konzentration auf entwickelte Märkte sinnvoller.“ Die USA sei wegen der immensen Schiefergasvorkommen und des daraus folgenden Wettbewerbsvorteils mittelfristig der Treiber der Weltwirtschaft.
Dass diese verschiedenen Ansätze funktionieren, hängt allerdings auch maßgeblich von der Bereitschaft der Anleger ab, ihr Geld zu investieren. „Wir müssen Anlegern die Vorteile von vermögensverwaltenden Fonds klar machen. Es liegt immer noch zu viel Geld auf den Sparbüchern“, betonte Korter von Ethenea Independent Investors. Einen positiven Eindruck hörte man auch von der Seite der Aussteller. So zeigte sich Holger Schröm, Executive Director Sales bei J.P. Morgan Asset Management, begeistert vom großen Andrang. Er schätzt die Qualität der funds excellence: „Alle Austeller können sich gut darstellen. Der Veranstaltungsort ist gut gewählt", so Schröm. "Ich bin positiv überrascht, dass hier keinerlei Messegefühl aufkommt", sagt Ufuk Boydak. Der Fondsmanager der Loys AG schätzt zudem, dass er im Lauf des Tages schon einige Geschäftskontakte schließen konnte. „Mit den Vorträgen hat man als Aussteller die Möglichkeit, ein Thema zu platzieren. Anders als auf Messen trifft man hier auf viele Vermögensverwalter, die tatsächlich Entscheidungen treffen können“, resümiert Markus Russ von Veritas Investment. Kein Wunder also, dass die Veranstalter mit der zweiten funds excellence mehr als zufrieden sind. „Der Tag hat unsere Erwartungen sogar noch übertroffen“, erklären Bodo Scheffels, newskontor GmbH, und MMD-Chef Erdmann. Die beiden Organisatoren stecken daher schon in den Vorbereitungen für die dritte Auflage: Die funds excellence 2014 soll voraussichtlich am 2. Juli an gleichem Ort und gleicher Stelle kommenden Jahres stattfinden. Mehr Infos zur Veranstaltung hier und hier.


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