Funny Friday: Ex-Frau schröpft Spitzen-Banker

Funny Friday: Ex-Frau schröpft Spitzen-Banker

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Schließlich bekommt die Ex-Frau des Vorstandsvorsitzenden der Credit Suisse (CS) Brady Dougan mit fast 30 Millionen Dollar Abfindung mehr als die meisten seiner Bonus-Banker. Und weil Dougan mit der letzten Rate im Verzug war, kommt fix noch eine weitere Million hinzu. Der 49-jährige trennte sich 2005 von seiner japanischen Frau Tomoko Hamada nach 17 Jahren Ehe. In der Scheidungsvereinbarung hatte er sich einverstanden erklärt, eine Abfindung von insgesamt rund 30 Millionen US-Dollar zu zahlen. Die erste Rate von 7,83 Millionen war 30 Tage nach der Scheidung fällig. Eine weitere Rate von 7,5 Millionen Dollar hätte Dougan bis zum 16. Juni 2006 überweisen müssen. Doch die kam 12 Tage zu spät – mit erheblichen Folgekosten für Dougan. Der musste nicht den Verzug für die paar Tage nachzahlen, etwa 25.000 Dollar, sondern – hochgerechnet aufs Jahr – flotte 970.000 Dollar. „Da kassiert Dougans Ex-Frau einen dickeren Bonus als die meisten seiner Banker“, sagte ein Credit Suisse Mitarbeiter. Außerdem bekommt die Ex ein Haus im Wert von 9,6 Millionen Dollar, Bargeld und einen BMW X5. Brady Dougan ist seit Mai 2007 bei der Credit Suisse. Zum Zeitpunkt der Scheidung war er Leiter des Investment Bankings.

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